Absage Konzert „ZUSAMMEN“ am 21.03.2020

Der MGV Eintracht 1881 Bargen e.V. bereitet sich seit Monaten intensiv auf ein gemeinsames Großkonzert mit dem integrativen MobilTON der Lebenshilfe Eberbach vor. Im Rahmen dieser Veranstaltung am 21.März 2020 soll u.a. auch unter Einbeziehung weiterer Integrativer Gruppen auf den welt-Down-Syndrom-Tag hingewiesen und aufmerksam gemacht werden.
Die Entwicklungen der letzten Tage in Bezug auf die Verbreitung des Corona-Virus haben wir als Initiatoren natürlich aufmerksam beobachtet und uns zunehmend die Frage der Sinnhaftigkeit einer Konzertdurchführung gestellt. Hierbei standen wir auch in engem Kontakt zum Gesundheitsamt Heidelberg sowie dem Behindertenbeauftragten des Rhein-Neckar-Kreises Herrn Alberti. Die Empfehlungen zur Konzertabsage waren eindeutig.
Den Beschluss zur Absage/Verschiebung des Konzertes in Helmstadt und somit auch die Nichtteilnahme am möglichen Konzert am 29.03.2020 in Eberbach hat die Vorstandschaft am Mittwoch den 11.03.2020 getroffen.
Diesen Beschluss hat die Vorstandschaft des MGV einstimmig und trotz immensem Vorbereitungsaufwand leichten Herzens und für alle Beteiligte rechtzeitig gefasst.

Unabhängig von der durchaus möglichen Beachtung und Umsetzung der Handlungsempfehlungen des RKI sind wir klar zum Schluss gekommen, nicht nur den freiwillig zu uns kommenden Besuchern keine 100 % Sicherheit bieten zu können, sondern auch und vor allem ging es uns darum, den eigenen älteren oder derzeit gesundheitlichen angeschlagenen Sängern die Entscheidung über eine Teilnahme am Konzert abzunehmen. Falsch verstandener Gruppenzwang ist hier komplett fehl am Platz. Heißt: kein einziger Sänger soll mit einem schlechten Gefühl an einer Veranstaltung teilnehmen, an der er normalerweise nicht teilnehmen würde. Und kein Sänger aus den Reihen des MGV soll sich rechtfertigen müssen, ev. nicht an der Veranstaltung teilzunehmen.

Diese Situation ist weder den diversen freiwilligen Helfern ( Sängerfrauen ), aber auch der Feuerwehr Bargen unter keinen Umständen zuzumuten, um deren Einsatzbereitschaft auch nur ansatzweise zu gefährden.

Die Freude, die Dankbarkeit und die äußerst positiven Erfahrungen im Umgang mit den behinderten Menschen im Rahmen der umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen haben uns alle bestärkt, die Veranstaltung in jedem Fall nachzuholen, sofern es die Umstände zulassen. Hierzu werden wir nach alternativen Räumlichkeiten zu gegebener Zeit Ausschau halten.
Es lebe die Freundschaft

Im Namen aller Sänger
Steffen Emmerich Markus Hößl
1.Vorsitzender 2.Vorsitzender

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