Ein lustiger Abend unter „Sangesfreunden“

Wer eine Jahreshauptversammlung für eine „bierernste“ Sache hält, der wird beim Männergesangverein Eintracht Bargen eines Besseren belehrt. Mit „Es lebe die Freundschaft“, intoniert aus vollen Kehlen, endete die Veranstaltung- und dieses Lied war bezeichnend für diesen Abend. Es ging durchaus lustig zu und zeigte die gute Kameradschaft der Sänger. Doch der notwendige organisatorische Ablauf litt darunter keineswegs. Mit dem Liedbeitrag „Country roads“ war die Versammlung im Bargener Bürgerhaus musikalisch eröffnet worden. Vor der eigentlichen Versammlung die um 20.15 Uhr begann, lud der MGV seine Sänger zu Rindfleisch und Meerrettich ein. Der I. Vorsitzende Steffen Emmerich konstatierte in seinem Eingangsbericht sehr gute Rahmenbedingungen für den Verein, welcher auch Dank des Dirigenten Friedemann Buhl über ein abwechslungsreiches Liedgut für alle Altersklassen verfügt.

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Einladung zur Jahreshauptversammlung 2024

MGV Eintracht 1881 Bargen e.V.

Am Freitag, den 08.03.2024 findet um 20:15 Uhr die ordentliche Jahreshauptversammlung der Eintracht im Probelokal “Bargener Bürgerhaus”statt.

 Tagesordnung:

1. Liedvortrag

2. Begrüßung und Bericht des 1. Vorsitzenden

3. Bericht des Schriftführers

4. Bericht des Kassiers und der Kassenprüfer

5. Aussprache zu den Berichten

6. Entlastung der Vorstandschaft

7. Bericht des Chorleiters

8. Neuwahlen der Gesamtvorstandschaft

9. Verschiedenes, Anträge und Wünsche

10. Liedvortrag

 

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung sind alle aktiven Sänger, passive Mitglieder  und Ehrenmitglieder herzlich eingeladen. Gemäß der Vereinssatzung sind Anträge bis zum 04.03.2024 schriftlich beim 1. Vorstand – Steffen Emmerich – einzureichen.

Steffen Emmerich,

1. Vorsitzender MGV Eintracht 1881 Bargen e.V.

Römersberg 9

74921 Helmstadt-Bargen

Tel.06268/6201

Adventskonzert „Dezemberträume“

„Momente der Stille“ zum Wochenausklang

Adventskonzert des MGV Bargen unter dem Motto „Dezemberträume“ – glänzende Akustik

Helmstadt-Bargen(oh)

Es war wieder einmal an der Zeit, dass der Männergesangverein Eintracht Bargen ein Adventskonzert veranstaltete, fand das letzte doch bereits im Jahr 2016 statt. „Alle Sänger freuen sich darauf, die einfühlsamen Lieder in der evangelischen Kirche Bargen mit ihrer tollen Akustik vortragen zu können“ meinte der Vorsitzende Steffen Emmerich in seiner Begrüßungsrede. Auf das Drucken von Programmen wurde verzichtet. Anstelle dessen brachte Chorleiter Friedemann Buhl seine informativen, stets pointierten Ansagen zu den einzelnen Liedern an die Besucherinnen und Besucher. Michel Köpf an der Orgel hatte mit dem Präludium g-moll von Johann Sebastian Bach (BWV 558) für einen stimmungsvollen Auftakt des Abends gesorgt. Das bekannte irische Lied der Sängerin Enya „May It be“ trug der Chor unter dem Titel „Abendstern“ als glänzenden Auftaktsong vor. „Dezemberträume“, der Aufmacher für das Konzert, ein Lied von Rolf Zuckowski „für seine erwachsenen Freunde“, durfte zu Beginn dann natürlich nicht fehlen. Der Großteil der Stücke wurde von Jean Luc Scott an der Gitarre begleitet. Drei Lieder, welche in der Zeit des Totengedenkens im Vordergrund stehen, versetzten dann in eine etwas melancholische Stimmung. Es begann mit „Oimol seh´mer uns wieder“ von Andreas Gaballier, übertragen in den Bargener Dialekt. Dieses Lied ist zwischenzeitlich zu einem der beliebtesten Beerdigungslieder in Bargen avanciert. Das Spiritual „Swing Low, Sweet Chariot“ entstand in den Vereinigten Staaten. „Ich schaue über den Jordan und sehe einen ganzen Engelschor, der erschienen ist, um mich zu begrüßen“ war u.a. der Inhalt dieses Liedes. Dann ging die Reise in das Trentino nach Italien, wo die Männerchöre eine große Tradition haben. Dort ist auch ein Teil des Bergmassivs der Dolomiten beheimatet. Das Lied „Signore delle cime“ erzählte von einem Gottesdienst auf der Zwölf-Apostel-Hütte, für das es komponiert wurde. Es geht um den „Herrn der Gipfel“. Ein Freund, der in den Bergen geblieben ist solle den Weg ins Paradies zeigen. Das „Trommellied“ aus der Tschechei erzählte die Geschichte eines Jungen, der dem Christuskind etwas schenken möchte, jedoch nichts hat und ihm dann einfach etwas vortrommelt. Eine Bereicherung des Konzerts war dann der Soloauftritt von Alisa Probst aus Michelbach mit dem Titel „Lean On Me“ von Bill Withers. Es hat die intensive Aussage, dass man jemanden braucht, an den man sich anlehnen kann, wenn man sich schwach fühlt. Der Chor lieferte hierzu den Background. Dann durften die Sänger Platz nehmen und selbst den nächsten drei Darbietungen lauschen. Das kleine ukrainische Ensemble „Skilly“ aus Wiesloch brachte zunächst „Shchedryk“ – das Lied der Glocken in ukrainischer Sprache zu Gehör. Hier ging es um Großzügigkeit und Wohlstand in der Zeit vor der Christianisierung. Das Lied wurde zu Beginn eines neuen Jahres gesungen und ist inzwischen zu einem allgemein beliebten Weihnachtslied geworden. Viel Beifall erhielt das Ensemble um Natalya Kobzar, welche auch bereits beim Integrationskonzert in Helmstadt aufgetreten war, für das Lied von Dietrich Bonhoeffer „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, das in gekonntem Deutsch vorgetragen wurde. Am Ende des spürbar unter die Haut gehenden Liedes sangen fast alle Besucherinnen und Besucher den Refrain mit. Ein Lied der norwegischen Sängerin Maria Mena, übersetzt ins Deutsche von Johannes Oerding „Ich komm nach Haus (wenn das Jahr zu Ende geht)“ trug Dirigent Friedemann Buhl als Solopart sehr einfühlsam vor. Dann war der Männerchor nochmals an der Reihe. In der „Hymne an die Nacht“ wurde die Heilige Nacht besungen. Bereits im 19. Jahrhundert wurde hierzu ein Chorsatz geschrieben. Ein weiteres Lied von Rolf Zuckowski war „Inseln der Stille“, wo es um weniger Geschenkpapier und Hektik und mehr Momente geht, um zur Stille zu finden. Das gelang dem Chor mit diesem Lied sehr eindrucksvoll und die heimelige Atmosphäre war sehr deutlich spürbar. Auch das Schlusslied „Weihnachtszauber“ zauberte noch einmal eine festliche Stimmung für den Heimweg in das Gotteshaus und sorgte mit dafür, dass dieser Abend lange im Gedächtnis der Besucherinnen und Besucher haften bleiben wird. Ein lang anhaltender Applaus war der Lohn der Auftretenden für ihren Eifer.

MGV “Eintracht” Bargen

Ukrainisches Ensemble „Skilly“

Solistin Alisa Probst

Endlich wieder im Zelt mit dem Charme

  1. Schlachtfest des MGV Bargen – ausgelassene Stimmung auf dem „Engelhouf“

Helmstadt-Bargen

Von Rainer Ohlheiser

Zum 28. Mal hatte der Männergesangverein Eintracht Bargen zu seinem Schlachtfest auf den Ingelheimer Hof eingeladen. Und erstmals nach vier Jahren coronabedingter Durststrecke, als nur „to-go-Veranstaltungen“ möglich waren, konnte endlich wieder in gewohnter Form in Präsenz gefeiert werden. „Wir haben das Zelt in wochenlanger Arbeit wieder mit dem entsprechenden Charme aufgestellt“ meinte der Vorsitzende Steffen Emmerich. Die freudigen Mienen und die ausgelassene Stimmung beim Auftakt mit dem Freundschaftssingen zeigte eindrucksvoll, was in den vergangenen Jahren so schmerzlich vermisst wurde. Sechs Chöre hatten sich zu einem musikalischen Stelldichein eingefunden. Die Aufmerksamkeit für jeden einzelnen davon war hundertprozentig gegeben, da während der einzelnen Auftritte die Bewirtung entsprechend eingestellt wurde. Den Auftakt lieferte der Männerchor Asbach unter der Leitung von Christian Kimmel. Er entführte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher nach Schottland und Santiano. Dann ging es in den „Wilden Westen“. Für dieses ursprünglich von Truck Stop gesungene Lied gab es einen Sonderapplaus. Mit „Ein frisches Bier“ verabschiedete sich der Chor. Der Bargener Chorleiter Friedemann Buhl, der durch das Programm führte, hatte hierzu einen Anmoderationskommentar, mit dem er die Lacher auf seiner Seite hatte. „Wir Männer singen halt von Bier oder Wein, die Damen vielleicht bald von Aperol oder Sekt.“ Mit Dirigent Helmut Epp war der Männerchor Eschelbach angereist. Bei ihm standen die Trinklieder an erster Stelle. „In Eschelbach bei Bier und Wein“ wurde zunächst intoniert, ehe es „In Junkers Kneipe“ ging. „Der Hammerschmied“ und „Bargener Wind“, ein Gastgeschenk an den Veranstalter, standen dann an. Mit Marco Bender, dem Enkel des Vorsitzenden, stand der jüngste Sänger parat, der seit einem halben Jahr mit dabei ist und dem der Gesang viel Spaß bereitet. Das deutsche Volkslied von der Loreley, das sogar in Japan bekannt ist, trug der Männerchor Balzfeld vor. „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ und „Zum Tanze, da geht ein Mädel“ sangen die Männer unter der Leitung des jungen, umtriebigen Dirigenten Felix Weber. Sie kamen um eine Zugabe nicht herum und präsentierten „Ei, du Mädchen vom Lande“, bei dem alle Anwesenden kräftig mitsangen. Nach so vielen Männern gaben die Choryfeen vom Sängerbund Kirchardt einen ganz speziellen Farbtupfer. Kontrastreich war ihr Programm. Nach „Eye of he tiger“ aus dem Rocky-Film gab es ein „Hungriges Herz“ von der Sängerin Mia, ehe bei dem Südtiroler Heimatlied „Hulapalu“ wieder alle mit einstimmten. „Hier kommt Alex“ mit einem gefühlvollen Touch intonierten die Ladies unter der Leitung von Stefan Fieser schließlich noch. Dieser meinte: „Ich muss den Damen immer wieder mal was Neues bieten, aber das klappt nach 25 Jahren ganz gut bei uns.“ Im Januar dieses Jahres war sein Dirigentenjubiläum in Kirchardt gefeiert worden. Auch der Männerchor aus Helmhof zeigte einen Querschnitt aus seinem Repertoire. „Flieg junger Adler“ von Willi Astor, „Country roads“ von John Denver und „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens gehörten dazu. Mit „Es gibt nur Wasser“ endete die hervorragende Darbietung der Helmhöfer Männer unter der Leitung von Volker Steiger. Zum guten Schluss stand der Seniorenchor des Männergesangvereins Waibstadt auf der Bühne und brachte noch einmal so richtig Stimmung in die Bude. Nach einem Besuch im Wilden Westen mit „Louisiana Ladies“ und „7000 Rinder“ ging es mit dem Freddy-Quinn-Titel „Unter fremden Sternen“ weiter, ehe zum Ausklang „Auf die Gesundheit“ von Tony Marshall erklang. Als Solisten fungierten Chorleiter Robert Fritsch und Heinz Konrad, die Moderation übernahm Christiane Löffler. Mit dem 91-jährigen Werner Matthes war hier der älteste Sänger des Chorverbandes Elsenzgau dabei. Am Tag darauf wurde die Bühne für das „SMILE DUO“ freigegeben. Bei freiem Eintritt sorgten die in der Region bekannten Musik-Größen Michael Siffling aus Steinsfurt (Atlanta) und der Helmstadter Uwe Schieck (Smile) für Stimmung. Mit bekannten Rock- und Popsongs sowie Oldies wurde auf dem „Engelhouf“ endlich wieder getanzt und der Abend weckte viele Erinnerungen.   Traditionell begann der Sonntag mit einem ökumenischen Gottesdienst. Hierbei wirkten der Posauenchor Flinsbach, der katholische Kirchenchor Bargen zusammen mit dem evangelischen Kirchenchor Asbach musikalisch mit. Die Predigt hielt Diakon Raimund Abele aus Spechbach. Auch die evangelische Pfarrerin Sandra Stadler-Uibelhör wirkte im Gottesdienst mit. Um die Mittagszeit spielten noch die Helmstadter Musikanten zur Unterhaltung auf. Dann gehörten die drei Tage, an denen für alle Geschmäcker etwas geboten wurde, auch bereits wieder der Vergangenheit an. Alle, die den Weg auf den Ingelheimer Hof angetreten hatten, werden dies sicher nicht bereut haben und sind sicher im nächsten Jahr wieder mit dabei.

Hier ein paar Bilder der Chöre sowie vom Samstag und dem Sonntag

 

Schlachtfest 2023

“Dä Engelhouf singt, tanzt und musiziert endlich wieder”

Das Warten hat ein Ende – 28. Schlachtfest beim MGV

Nachdem die Sänger des MGV Bargen insgesamt 4 sehr erfolgreiche Schlachtfeste „to go“ während der Corona-Pandemie ausgerichtet haben, ist es nun endlich wieder an der Zeit, das Schlachtfest auf dem Ingelheimer Hof wie gewohnt durchzuführen.

Kulinarisch bleiben die Sänger ihrer traditionellen Linie treu und so wird über die 3 Tage hinweg beste Hausmannskost geboten. Schlachtplatten, Bratwürste und Schnitzel stehen auf der Speisekarte. Dabei sind dem MGV die Verarbeitung von regionalen Produkten sehr wichtig. So erfolgt seit vielen Jahren die Aufzucht und Schlachtung der Schweine, sowie die „Verwurstelung” durch heimische Betriebe – das Brot wird vor Ort durch die Familie Laible gebacken.

Musikalisch wird ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Am Freitag den 22.09.203 werden ab 19:30 Uhr befreundete Chöre die Veranstaltung mit einem Freundschaftssingen in lockerer Atmosphäre eröffnen. Das chorinteressierte Publikum ist hierzu herzlich eingeladen – Bewirtung ab 18:00 Uhr.

Am Samstag beginnt das Schlachtplattenessen bereits ab 18:00 Uhr, sodass jeder ausreichend die Möglichkeit hat, sich vor dem Höhepunkt des Abends mit Hausmacher Spezialitäten zu stärken. Denn ab ca. 20:00 Uhr wird die Bühne für das „SMILE DUO“ freigegeben. Bei freiem Eintritt sorgen die in der Region bekannten Musik-Größen Michael Siffling aus Steinsfurt (Atlanta) und der Helmstadter Uwe Schieck (Smile) für Stimmung. Mit bekannten Rock-, Pop- und Oldie-Hits wird auf dem „Engelhouf endlich wieder getanzt“ und der Abend wird sicher viele schöne Erinnerungen bei den Zuhörern weckenEine Bar rundet das Getränkeangebot an diesem Abend ab.

Traditionell beginnt der Sonntag um 10:15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Um die Mittagszeit werden unsere Freunde der Helmstadter Musikanten für unsere Gäste musizieren.

Auf Ihr Kommen freuen sich die Sänger des

MGV Eintracht 1881 Bargen e.V

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Gemeinsames Konzert von MGV Bargen und MobilTON in vollbesetzter Schwarzbachhalle

 

IMPULS (bundesmusikverband.de)

Der Funke sprang sofort über

Gemeinsames Konzert von MGV Bargen und MobilTON in vollbesetzter Schwarzbachhalle

Helmstadt-Bargen(oh)

Mit stehenden Ovationen quittierten die Besucherinnen und Besucher in der Schwarzbachhalle in Helmstadt nach ca. drei Stunden Konzertgenuss die hervorragende Vorstellung der beiden Chöre des Männergesangverein Eintracht Bargen und des Integrativen Chores MobilTON der Lebenshilfe aus Eberbach. Unter dem Motto „Zusammen“, welche in großen Lettern über der Bühne angebracht war, wurden behinderte und nicht behinderte Menschen sprichwörtlich zusammengebracht. Vor ziemlich genau drei Jahren war dieses Konzert bereits geplant gewesen. Dann brach kurz vor der Generalprobe im März 2020 die Corona-Pandemie aus. Die Generalprobe wurde zwar dann damals in der Flinsbacher Halle noch durchgeführt, wie der I. Vorsitzende des MGV Bargen Steffen Emmerich in seiner Begrüßungsrede erläuterte, doch das Tüpfelchen auf das i, das Konzert, konnte nicht stattfinden. Die Kontakte sind jedoch nie ganz abgerissen, wobei es auf beiden Seiten von Beginn an keine Berührungsängste gegeben habe und man besuchte sich zweimal beim Sommerfest in der Neunkirchener Hütte und nach der neuerlichen Generalprobe in der Bargener Halle war es dann endlich soweit. Ca. 400 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg nach Helmstadt, um diesem besonderen Ereignis beizuwohnen. Im Vorprogramm trat die Rockband „Sonnenengel“ der Lebenshilfe Sinsheim unter der Leitung von Georg Philipski im vorderen Bereich der Halle auf und begeisterte mit ihren Songs das Publikum. Künstler der Kraichgauer Kunstwerkstatt hatte einige selbst gemalte Fotos ausgestellt, die großen Anklang fanden. Bei der Begrüßung betonte der 2. Bürgermeister-Stellvertreter Dieter Vilimek, dass es selbstverständlich sei, für solch ein Projekt die Halle zur Verfügung zu stellen. Das Programm wurde von verschiedenen Akteurinnen und Akteuren moderiert. Darunter war auch Philipp Nunninger aus Weinheim, der im Jahr 2018 vom SWR zum „Sportheld“ gewählt wurde und zweiter Vorsitzender des integrativen Hoffenheim-Fanclubs ist. „Viele aus 80 Millionen“ von Max Giesinger war der Auftaktsong, den beide Chöre intonierten. Es handelt sich hierbei um eine Eigenkomposition, welche in der Pandemiezeit entstand und damals Kraft für neue Ideen geben sollte. Die Texte sind aus einem Wettbewerb entstanden. Beim flotten Gospel „Burdon down“, den der MGV unter der Leitung des umtriebigen Dirigenten Friedemann Buhl erstmals bei einem Konzert sang, ging es darum, alle Bürden abzulegen. Mit dem Gospel „Oh Happy day“ gaben die beiden Chöre ihre Freude zum Ausdruck, dass es nach der langen Wartezeit nun endlich mit dem Konzert geklappt hat. „Seite an Seite“ von Christina Stürmer war das nächste Lied vom Chor MobilTON, den Annette Beichert mit viel Engagement und Herzblut dirigierte. Hier kam zum Ausdruck, dass man Mensch ist, so wie man ist und keiner perfekt sein kann. Unter die Haut ging „Neue Brücken“ von Pur mit einem Solopart von Uwe Brenner. Dass Männer auch Gefühle haben kam bei „Weit, weit, weg“ von Hubert von Goisern zum Ausdruck, wo der MGV die Sehnsucht nach der Liebsten besang. Das Liebeslied der Münchner Freiheit „Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein“ beschrieb die Tatsache, dass man sein darf, wie man halt ist. Dann begeisterte MobilTON mit drei einfühlsamen Liedern. „Wunderlied“ von Gerd Baumann, „La maladie d´amour“ und „Ich liebe das Leben“ von Vicky Leandros wurden zu Gehör gebracht. Vor allem der letztgenannte Song wurde sehr authentisch präsentiert. Er beschrieb das unbändige Verlangen in das Leben wie es sich mit all seinen Facetten zeigt. Bei „Rock mi“ vom VoxXclub mit einem Solopart von Erwin Winterbauer wurde dann eifrig getanzt und die Freude zum Ausdruck gebracht über dieses gemeinsame Event, welches wahrlich kein Selbstläufer war. Die Band „Sonnenengel“ eröffnete mit der Volksweise „Ich liebe den Frühling“ den zweiten Teil. Beim afrikanischen Trommelstück „Banuwa“ nahm MobilTON das Publikum mit ins Boot, das fleißig mitsang. Mit den Liedern „Für immer“ von Max Giesinger und „So soll es sein“ von Ich & Ich setzte der Chor MobilTON weitere Höhepunkte. Mit einer eigenen Choreografie, wo jeder Sänger sich frei entfalten konnte, wusste der MGV beim Titel „Fat Bottomed Girls“ von Queen zu gefallen. Unter die Haut ging das Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen, bei dem die Ukrainerin Natalya Shmalko als Solistin mitwirkte. Sie sang im Anschluss noch ein einfühlsames ukrainisches Volkslied, das die Sehnsucht beschrieb, dass der Krieg aufhören möge und die Menschen wieder in ihr Land zurückkehren könnten. Bei einem Ausflug in den Kurpfalz-Park nach Wachenheim mit einer Gruppe von ukrainischen Kindern im Juni 2022 waren die Kontakte zu ihr entstanden. „Abendstern – May It Be“ von Enya wurde dann auf Deutsch sehr gefühlvoll rübergebracht. Den deutschen Text hierzu hatte der befreundete Chorleiter Eric Grunwald aus Epfenbach geliefert. „Ein Freund, ein guter Freund“ aus dem Film „Die 3 von der Tankstelle“ hieß es dann und die frenetisch geforderte Zugabe durfte mit „Es lebe die Freundschaft“ von Peter Maffay nicht fehlen. Bei den beiden Schlussstücken kam noch einmal so richtig das Motto „Zusammen“ zutage – aus ehemaligen Fremden waren dicke Freunde geworden, die sich in den Armen hielten und deren Augen glänzten. In seinen Schlussworten galt der Dank des Vorsitzenden Steffen Emmerich der „MGV-Hausband“ in der Besetzung Nicolas Emmerich (Schlagzeug), André Brenner (Gitarre), Jean-Luc Scott (Gitarre) und Harald Brenner (Bass). Neben den Sängerfrauen, welche für die Essensvorbereitung, den Sektausschank und die Dekoration zuständig waren, würdigte er auch den Einsatz des Bauhofes für die Unterstützung beim Aufbau und der Feuerwehr Bargen am Ausschank.

Bilder von den zwei Konzertabenden

Video’s von Natalya

“Hallelujah”

“Hug”

MGV nimmt mit Motto-Wagen am Faschingsumzug teil

„Halb Barge macht beim Umzug mit, die andere Hälfte steht am Straßenrand und feiert – dess gibt`s nur in Barge”, war der Tenor vieler Umzugsbesucher.

Neben externen Gruppen und diversen Fußgruppen des CCB Bargen, liesen es sich die Sänger des MGV Eintracht Bargen am Faschingssonntag ebenfalls nicht nehmen, erneut beim traditionellen Faschingsumzug des CCB mitzuwirken. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Bargen die für die notwendige Sicherheit sorgte , waren es vor allem die Motivwagen der örtlichen Vereine um den SV Bargen, den Bürgerverein und den MGV, die zur erstklassigen Stimmung während des Umzuges beitrugen.

Das Motto „Vumm Rothaus änd Volksbank und jetzt ins Bargener Bürgerhaus“ war bei uns Sängern schnell gefunden. Das Team um Armin Hönig setzte mit viel Liebe zum Detail diese Vorgabe in einen schönen Faschingswagen um. In traditionellen Krügen schenkten wir wieder feinsten “ Glühmoscht” aus, der reißenden Absatz bei den vielen Zuschauern fand. Man war sich schnell einig – nächstes Jahr sind wir wieder dabei.

 

„Barge die Arge, Hellau – Hellau – Hellau“

Weihnachtsfeier 2022

Gänsehautgefühle kurz vor dem Fest

Weihnachtsfeier des MGV Bargen – Vieles verlegt, manches andersartig veranstaltet

Helmstadt-Bargen (oh)

Seine Weihnachtsfeier hielt der Männergesangverein Eintracht Bargen am vierten Adventssamstag in der liebevoll dekorierten Bargener Turnhalle ab. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer lechzten förmlich nach der aufgrund der Corona-Pandemie letztmals im Jahr 2019 durchgeführten Veranstaltung. Das Auftaktlied „Stille Nacht“ brachte gleich Gänsehautgefühle in die Halle. Der I. Vorsitzende Steffen Emmerich stimmte mit dem Gedicht „Weihnacht, wie es früher war“ auf die bevorstehenden Weihnachtstage ein. Er meinte, dass es eine große Tradition sei, dass sich die Sänger mit Anhang in geselliger Runde kurz vor dem Fest bei Gesprächen, gutem Essen, Gedichten und Dank in vielfältiger Form treffen. Er hatte noch eine besondere Weihnachtsgeschichte (Brief an das Christkind) mitgebracht. Der katholische Pfarrer der Seelsorgeeinheit Waibstadt Joachim Maier berichtete von einer Begegnung mit den Sängern nach einem Gottesdienst bei einem Grillfest. „Hier habe ich das Aufeinander Zugehen und das offen sein für andere erleben dürfen, was ich auch heute wieder empfinde“ stellte er fest. Mit „Dezemberträume“ von Rolf Zuckowski und dem Bergsteigerlied aus Südtirol „Signore delle cime“, mit dem auch das Totengedenken verbunden wurde, lieferte der Chor zwei weitere einfühlsame Lieder aus seinem Repertoire, ehe Chorleiter Friedemann Buhl am Klavier zusammen mit Jean-Luc Scott an der Gitarre „The christmas song“ anstimmten. Auch gemeinsam wurden noch einige traditionelle Lieder gesungen, die von Chorleiter Buhl am Klavier begleitet wurden. Der Vorsitzende Steffen Emmerich begrüßte mit Ralph Hug (2. Tenor) und Lukas Hönig (1. Bass) zwei neue Sänger im Chor. Er blickte im Anschluss in einer Bildershow auf die vergangenen drei Jahre zurück, in denen man sich viel vorgenommen hatte. Einiges davon musste aufgrund der Pandemie komplett gestrichen werden, anderes wurde auf eine andere Art trotzdem durchgeführt. „Den Kopf haben wir nie in den Sand gesteckt und uns immer wieder Neues ausgedacht“ meinte Emmerich. In einer Bildershow wurden u.a. folgende Themen Revue passieren gelassen: Weihnachtsfeier, Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, Faschingsumzug 2020, Geburtstagsbesuche mit kreativen Ideen wie z.B. Autokorso und alternative Vereinsehrungen mit Mundschutz in der Weihnachtszeit 2020. Im Jahr 2021 fanden ein Festgottesdienst zum 140-jährigen Jubiläum des MGV, ein Kameradschaftsausflug nach Hammelburg und ein Textwettbewerb zum Titel „Wir sind Viele aus 80 Millionen“ statt. Dieser wurde im September 2022 im Stadion der TSG 1899 Hoffenheim aufgenommen, was der Höhepunkt im Sängerjahr war. Außerdem standen u.a. eine Frühjahrswanderung mit Waldführung sowie ein „Schlachtfest to go“, dessen Erlös zum 100 % an die Ukrainehilfen in der Region ging, auf dem Terminkalender. Weiter wurde ein Ausflug mit ukrainischen Flüchtlingskindern in den Kurpfalzpark Wachenheim und der Besuch des Vier-Bargen-Treffens in Bargen (Hegau) veranstaltet sowie ein Bildschirm und ein Beamer beschafft. Die Unternehmungen im Jahr 2023 sind voll in der Planung. Los geht es am 22. und 23. April mit Konzerten in Helmstadt bzw. Eberbach mit dem Inklusionschor MobilTON, welche eigentlich bereits 2020 geplant gewesen waren, jedoch aufgrund der Corona-Pandemie damals ausgefallen sind. Weiterhin steht ein Eintagesausflug und das Schlachtfest endlich wieder in der ursprünglichen Form als dreitägige Veranstaltung mit Festzelt an. Für 30-jährige aktive Sangestätigkeit wurde Holger Nauert mit der Vereinsehrennadel in Gold geehrt. Er trat im Alter von 15 Jahren im Jahr 1992 dem Chor bei und ist seither eine wichtige Stütze im 1. Bass. Zehn Jahre fungierte er als Stimmführer und hat seit 2010 das Amt des Fahnenbegleiters inne. Der Vorsitzende Steffen Emmerich ehrte noch einige Helferinnen, die sonst eher im Hintergrund wirken, für ihr Engagement. Mit dem Lied „Winterwonderland“ endete kurz vor Mitternacht der offizielle Teil der sehr harmonisch und feierlich verlaufenen Weihnachtsfeier.

Wieder volles Haus beim Rindfleisch- und Meerrettichessen

Das schon traditionelle Rindfleisch- und Meerrettichessen des MGV Eintracht Bargen musste coronabedingt die letzten beiden Jahre leider ausfallen. Doch in diesem Jahr war es endlich wieder so weit. In der herbstlich geschmückten Turnhalle in Bargen konnte der 1. Vorsitzende Steffen Emmerich pünktlich um 17:00 Uhr die ersten Gäste begrüßen. Das Küchenteam sowie die zahlreichen Helfer in der Ausgabe waren bestens auf den einsetzenden Ansturm der “Freunde des butterzart gekochten Rindfleisches” vorbereitet. In der bis auf den letzten Platz besetzten Turnhalle konnten alle Gäste die nicht alltägliche Speise in vollen Zügen genießen. Wartezeiten gab es kaum, da die Vorbereitung und Organisation wie gewohnt akribisch war. Nachdem die Sänger des MGV gegen 19:30 Uhr noch diverse Lieder zum Besten gebracht hatten, gab es auch in diesem Jahr auf allen Seiten nur zufriedene Gesichter und sogar Applaus für die Leistung der gesamten MGV-Mannschaft.
Die Vorstandschaft des MGV Eintracht Bargen bedankt sich herzlich bei allen Gästen aus den 3 Helmstadter Ortsteilen sowie aus den umliegenden Gemeinden für ihr Kommen, und natürlich bei allen Helfern für den gelungenen Abend.

Wir freuen uns bereits heute auf die Wiederholung im November 2023.

Ausspruch eines Gastes: Müsste ich eine Henkersmahlzeit wählen, dann würde ich diesen Meerrettich mit dem leckeren Weißbrot “ausdungge welläh”.