4 Bargentreffen, Schweiz-Schaffhausen

Alle 4 Jahre wieder…       Bargen, Bargen, Bargen, Bargen                                              Anbei einmal Verschiedene Bericht ( Radio, Fernsehen, Zeitungen) und Bilder von unseren Schweizer Freunden aus der Nachrichtenbrache.

Hier die Bilder und Bericht von Eva Wanner

Radioaufzeichnung und Bericht von radiomunot.ch

Das Treffen der vier Bargen – Radio Munot

https://www.radiomunot.ch/p/Bargen-SH-ladt-zum-Feiern-ein-beim-4x-Bargen-Treffen-2Vp40erN4egEgaEDgAYUqe

Schaffhausener AZ Bericht

TV Aufzeichnung von topoline ch

https://www.toponline.ch/news/2026/07/18/news-beitrag/viermal-bargen-in-bargen/3436034

 

Unsere Bildergalerie von dem Ausflug nach Bargen

Videos…

 

 

Open-Air-Veranstaltung in warmer Sommernacht

Premiere des MGV Bargen im Rathaushof Helmstadt war ein riesiger Erfolg

Helmstadt-Bargen (oh)

Als die Organisatoren des Männergesangvereins Eintracht Bargen in die Planungen für ihr Sommernachts-Open-Air einstiegen, hatten sie den richtigen Riecher. Denn am vergangenen Freitag waren die Witterungsverhältnisse auf dem Rathaushof in Helmstadt genau wie erträumt. Zum Beginn der Veranstaltung zeigte das Thermometer noch über 30 Grad an und Fächer zur Zuführung von Frischluft, falls diese überhaupt produziert werden konnte, waren an vielen Tischen zu sehen. Die Sommernacht war demzufolge nicht nur lau, sondern noch richtig warm und so war auch der Getränkeverbrauch, insbesondere von Wasser, aber auch von Aperol, entsprechend hoch. Für den Ausschank sorgte die Freiwillige Feuerwehr Helmstadt und ließ dabei keine Wünsche übrig. Zunächst trat der Männerchor alleine auf die Bühne und hatte zwei traditionelle Lieder mitgebracht. Diese waren „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Veronika, der Lenz ist da“. Gemeinsam mit dem zum 40-jährigen Dirigentenjubiläum von Friedemann Buhl im vergangenen Jahr gegründeten Frauenchor „Frauenklang im MännerXsang“ wurde dann „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen intoniert und bei den Refrains sangen die zahlreichen Gäste kräftig mit. Der Text war auf einem Liedblatt abgedruckt. Im zweiten der fünf Gesangsblöcke sangen die Männer in Mundart „Zieh nomol des Kleid o“ in Mundart sowie „Altes Fieber“. Die Frauen brillierten dann mit „Wunder geschehn“ von Nena. Der „Mambo“ von Herbert Grönemeyer wurde dann wieder gemeinsam vorgetragen, ehe zu „Country roads“ auch das Publikum wieder kräftig mit einstimmte. Als Chorleiter Friedemann Buhl Bürgermeister Joachim Weschbach begrüßen wollte, war dieser zunächst nicht auffindbar, wurde dann aber auf dem Rathausbalkon gesichtet. „Schaut mal alle hoch, da oben steht er wie der Papst und winkt den Leuten zu.“ Die Lacher hatte er mit diesem Ausspruch auf seiner Seite. „Thank you for the music“ von „ABBA“, von Frauen und Männern gemeinsam gesungen und dirigiert von Maria Kaltwasser, war eine eindrucksvolle Darbietung. Dann waren die Frauen mit „Junimond“ und „Wie schön bist du“, dem Titel von Sarah Connor über ihren sich in der Pubertät befindlichen Sohn, an der Reihe. Zur Auflockerung des Programmes animierte Marie Sudwischer, die Enkelin des Sängers Horst Kuhn, zum Mittanzen. Der Freestyle-Line-Dance zum Titel „Fantasy Girl“ brachte viele auf die „Tanzfläche“. U.a. übte sich auch Bürgermeister Joachim Weschbach darin und machte keine schlechte Figur. Dann war die Zeit für Soloauftritte gekommen. „Wann wird´s mal wieder richtig Sommer“ sang Chorleiter Friedemann Buhl und das Publikum agierte wieder kräftig mit. Diese Thematik hätte eine Woche zuvor, als die Temperaturen bei 15 Grad gelegen hatten, besser gepasst. Erwin Winterbauer sang „A Thing Called Love“ von Elvis Presley und Anton Pitz „Yo vendo unos ojos negros“, einen traditionellen südamerikanischen Song. „Your Song“ von Elton John war dann die nächste gekonnte Darbietung von Friedemann Buhl. Dann stand schon die letzte Runde an. „Rock me“ und „Küss mi“ waren Beiträge der Männer. Mit dem zweiten Titel hatte der MGV beim Sängerwettbewerb in Balzfeld den ersten Platz belegt. Nach „Fat Bottomed Girls“ wurde dann noch einmal gemeinsam mit „Hey Tonight“ eine Super-Stimmung in den Rathaushof gebracht. Bei der Zugabe „Marmor, Stein und Eisen bricht“ sang das Publikum noch einmal aus vollen Kehlen mit, ehe dann mit der zweiten Zugabe „Es lebe die Freundschaft“ der offizielle Teil der Veranstaltung endete. In den Pausen hatte es viel Gelegenheit gegeben, zu dem ein oder anderen netten Plausch, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Einige Zeit saß man in noch geselliger Runde zusammen, ehe kurz vor Mitternacht die ersten Blitze ein aufkommendes Gewitter ankündigten. In Windeseile wurden daher die Biertischgarnituren abgebaut. Die Premiere war ein voller Erfolg und so schloss Vorsitzender Steffen Emmerich nicht aus, dass es eine Fortsetzung geben wird und es in ein paar Jahren vielleicht bereits eine traditionelle Veranstaltung sein könnte.

„Sommernachts-Open-Air“ des MGV Bargen am Freitag, 19.06.2026, im Helmstadter Rathaushof

Die Sänger des MGV Bargen um ihren Dirigenten Friedemann Buhl
haben sich in diesem Jahr entschlossen, erstmals zum Sommeran-
fang ein „Sommernachts Open-Air“ durchzuführen. Als Kulisse und
sehr schöne Auftrittsmöglichkeit dient der lauschige Rathaushof in
Helmstadt, der für diese Veranstaltung wie geschaffen ist.
„Ein fröhlicher Abend in lockerer Atmosphäre soll es werden – be-
wusst verzichten wir dabei auf einen durchgeplanten Konzertcharak-
ter, sondern machen zwischen den einzelnen Vorträgen auch ange-
messene Pausen“, so der 1. Vorsitzende Steffen Emmerich.
Neben den Sängern des MGV wird auch der letztjährige Projektchor
„Frauenklang im MännerXsang“ auftreten und einige Titel alleine,
aber auch zusammen mit den Männern vortragen, sodass rd. 60 Ak-
teure auf der Bühne sind. Der „Frauenklang“ hatte sich 2025 aus den
Reihen der Sängerfrauen anlässlich des 50-jährigen Dirigentenjubi-
läums von Friedemann Buhl zusammengefunden und hatte mit gro-
ßem Erfolg sowohl an den Jubiläumskonzerten, als auch beim letzt-
jährigen Schlachtfest das Publikum mit ihren Auftritten begeistert.
Ergänzend werden gesangliche Soloeinlagen den Abend abwechs-
lungsreich und kurzweilig gestalten, bei dem auch das Publikum
miteinbezogen werden soll. Musikalisch werden u. a. bekannte Titel
der Toten Hosen, Comedian Harmonists, Nena, Rio Reiser, BläckFööss,
Queen, Elvis … zu hören sein.
Bei freiem Eintritt wird ab 18:30 Uhr die Bewirtung mit kleiner Speise-
karte und kühlen Getränken angeboten. Die musikalischen Darbie-
tungen beginnen ab 19:00 Uhr.
Lassen Sie sich überraschen.
Wir freuen uns auf viele Besucher zu einem entspannten Som-
merabend bei bestem Sommerwetter

Chor-Grand-Prix in Balzfeld

Zum zweiten Mal veranstaltete der MGV Konkordia Balzfeld einen Chor-Grand-Prix unter der Beteiligung von vier Chören. Es herrschte eine tolle Atmosphäre bei zwangslosem Wettbewerbscharakter. Zur Einstimmung trat zunächst der Kinderchor „Die Ohrwürmer“ unter der Leitung von Edna und Felix Weber auf. Der MGV Konkordia Balzfeld unter der Leitung von Felix Weber brachte noch drei Lieder zu Gehör. Dann ging es in die Vollen. Unter der Moderation des Balzfelder Chorleiters Felix Weber präsentierten sich die Chöre mit jeweils drei Liedern. Den Auftakt machte der Cantus- und Cäcilienchor St. Leon-Rot unter der Leitung von Klaus Siefert. Dieser widmet sich auf hohem Niveau neben kirchenmusikalischer Literatur auch weltlichem Liedgut. Es folgten die Frauen des „Bellacanta Baiertal“ unter der Leitung von Tobias Freidhof. Schwungvoll und modern traten sie auf die Bühne. Im Anschluss war „Nova Cantica“ unter der Leitung von Martin Ritz an der Reihe. Dies ist ein sehr engagierter, gemischter Chor der Augustinus Pfarrei Wiesloch. Dieser Chor hatte 2024 sowohl die Liedwertung gewonnen und war auch bester Chor. Dann war der MGV Eintracht Bargen unter der Leitung von Friedemann Buhl dran. Wochenlange akribische Probearbeit an Dynamik, Rhythmus, Text und Choreogra- f ie zahlten sich aus. Der Chor präsentierte zuerst den Hit der Toten Hosen „Altes Fieber“. Das Lied „Bütz mich“ von den Bläck Föös wurde umgedichtet in Bargener Dialekt mit „Küss mi“ und gekonnt vier- stimmig vorgetragen. Ausgeklügelte Tanzeinlagen mit Solostellen im 1. Tenor taten ihr Übriges zum erfolgreichen Auftritt. „Es lebe die Freundschaft“ von Peter Maffay folgte. Dann ging es um die Wertung durch die einzelnen Chöre und dem Publikum. Am Ende hatte der MGV Eintracht Bargen mit 129 Stimmen knapp die Nase vorne. Bester Titel war „Küss mi“ mit 75 Stimmen. Die Freude war groß und sie durften mit „Küss mi“ noch einmal auftreten und brachten als Zugabe das einfühlsame „Benia Calastoria“ zu Gehör. geschrieben, R.O.

Die vorgetragenen Stücke:

Altes Fieber

Küss mi

Es lebe die Freundschaft

Bericht von der RNZ…

Bei „Küss mi“ tobte das Publikum

MGV Bargen hat Chor-Grand-Prix in Balzfeld gewonnen – Wochenlange akribische Probearbeit zahlte sich aus Von Rainer Ohlheiser

Helmstadt-Bargen/Balzfeld. Zum zweiten Mal nach 2024, als der MGV Konkordia Balzfeld sein 145-jähriges Bestehen gefeiert hatte, veranstaltete der Verein einen Chor-Grand-Prix, bei dem vier Chöre mitmachten und der MGV Bargen besonders viel Einsatz zeigte, wofür er mit dem Sieg belohnt wurde. Es herrschte eine tolle Atmosphäre bei zwanglosem Wettbewerbscharakter.

Zur Einstimmung trat zunächst der Kinderchor „Die Ohrwürmer“ unter Leitung von Edna und Felix Weber auf. Mit ihren Liedern „Wir sind die Ohrwürmer“, „Mein Pfft-Tsch-Kra-Kl-Bumm-Apparat“ und „Hüpfchen freche Früchte“ sorgten sie mit ihrer lockeren, unbekümmerten Art gleich für Begeisterung bei den Gästen im voll besetzten Saal. Vorsitzender Markus Knopf begrüßte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Bevor der Wettbewerb begann, sangen die Männer von Konkordia Balzfeld unter Leitung von Felix Weber drei Lieder und zeigten dabei ihr Können.

Dann aber ging es in die Vollen. Chorleiter Weber übernahm die Moderation, in die er immer wieder kleine Pointen einfließen ließ, – und die vier Chöre sangen jeweils drei Lieder. Den Auftakt machte der Cantus- und Cäcilienchor St. Leon-Rot unter Leitung von Klaus Siefert. Der Chor wurde im Jahr 2011 gegründet und singt auf hohem Niveau außer Kirchenmusik auch weltliche Lieder. Nach dem einfühlsamen Stück „A Choral Blessing“ entführte der Chor musikalisch nach Südafrika. „Siyahamba“ lautete der Titel der geistlichen Hymne, die höchstwahrscheinlich bereits vor dem Jahr 1952 entstanden ist. Dann ging es weiter nach Kalifornien. Die Band The Regents veröffentlichte 1961 den Song „Barbara Ann“. Weltberühmt wurde dieser dann im Jahr 1965 in der Fassung der Beach Boys. Das Lied ist und bleibt ein zeitloser Kritiker der Popmusik.

Der zweite auftretende Chor waren die Frauen des „Bellacanta Baiertal“ unter Leitung von Tobias Freidhof. Schwungvoll traten die 35 Frauen auf die Bühne. Sie arbeiten regelmäßig mit einer Stimmbildnerin zusammen, um das Niveau kontinuierlich zu steigern, und waren bereits Meisterchor im Badischen Chorverband. Der Schlagerhit aus dem Jahr 1960 „Ich will keine Schokolade“ sorgte gleich zu Beginn für eine Menge Stimmung. Die deutsche Neuauflage des englischen Titels „Perculator“ von Trude Herr wurde damals ein großer Hit. Es folgte das Stück „Run“, eine emotionale Ballade, der britischen Rockband Snow Patrol. Mit viel Gefühl sangen die Frauen das Lied, sodass die Gäste teilweise Gänsehaut bekamen. „Er gehört zu mir“ von Marianne Rosenberg aus dem Jahr 1975 war der dritte Beitrag.

Im Anschluss war „Nova Cantica“ unter Leitung von Martin Ritz an der Reihe. Dies ist ein sehr engagierter, gemischter Chor der Augustinuspfarrei Wiesloch, die sich insbesondere der musikalischen Gestaltung der Liturgie in verschiedenen Kirchen verschrieben hat. Dieser Chor hatte beim ersten Grand Prix in Balzfeld die Liedwertung gewonnen und war auch bester Chor, also Titelverteidiger. „Bashana haba ah“ war das erste Lied von Ehud Manor, einem in seinem Heimatland Israel bekanntem Lyriker. Das „Benedictus“ ist aus dem katholischen Kirchenritus bekannt. Es ist der zweite Teil des Sanctus aus der Messe. Die Vater-unser-Vertonung „Baba Yetu“ in der afrikanischen Sprache Swahili aus dem Jahr 2005 schloss sich an. Alle drei Darbietungen waren regelrechte Ohrenschmäuse.

Zum Abschluss wurde der MGV Eintracht Bargen als einziger Teilnehmer des Chorverbands Elsenzgau unter Leitung von Friedemann Buhl aufgerufen. Wochenlange akribische Probearbeit an Dynamik, Rhythmus, Text und Choreografie zahlten sich aus. Ausdrucksstärke und Bühnenpräsenz des Chores liegen den Männern anscheinend im Blut. Der Chor präsentierte zuerst den im Jahr 2012 erschienenen Hit der Band „Die Toten Hosen“ „Altes Fieber“. Der Titel „Bütz mich“ von den Bläck Föös wurde umgedichtet in Bargener Dialekt mit dem Text „Küss mi“ und gekonnt vierstimmig vorgetragen. Ausgeklügelte Tanzeinlagen mit Solostellen im 1. Tenor taten ihr Übriges zum erfolgreichen Auftritt. Am Ende war der Freund, der am Bahnhof steht, und nochmals anrufen will, patschnass und seine Liebste konnte ihn sprichwörtlich gernhaben. Dieser Beitrag löste wahre Beifallsstürme im Publikum aus. „Es lebe die Freundschaft“ von Peter Maffay war das letzte Lied der Gruppe.

Dann ging es um die Wertung durch die einzelnen Chöre und das Publikum. Am Ende hatte der MGV Eintracht Bargen mit 129 Stimmen die Nase vorne, gefolgt von Bellacanta Baiertal (116), Nova Cantica (106) und Cantus & Cäcilienchor (37). Bester Titel war „Küss mi“ vom MGV Bargen (75 Stimmen) vor „Run“ (59) und „Baba yetu“ (49). Die Freude bei den Bargener Sängern war groß, und sie durften mit „Küss mi“ noch einmal auftreten und sangen als Zugabe das einfühlsame „Benia Calastoria“ aus den Trentino.

Die Kontakte zwischen dem Balzfelder Chor und dem MGV Bargen bestehen schon lange. Die Balzfelder sind auch immer beim Bargener Schlachtfest vertreten. Bei einem seiner nächsten Auftritte präsentiert sich der MGV und der Frauenprojektchor beim Open-Air-Konzert am 19. Juni im Helmstadter Rathaushof.

 

Mitreißende Aufführung von „Engel in CC“ – MGV Bargen war wieder dabei

 Was können Engel und Menschen voneinander lernen?

Um diese und weitere Fragen drehte sich das Musical „Engel in CC“, das der Chor „MobilTON“ der Lebenshilfe Eberbach auf die Beine gestellt hat. „Engel in CC“ ist ein inklusives Musical-Projekt und dadurch besonders. Die 30 Mitglieder von „MobilTON“ setzen sich aus Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Alle Chor-Mitglieder hatten am Musical mitgeschrieben.

Nach der erfolgreichen Premiere im April in Eberbach wurde das Werk jetzt unter Leitung von Annette Beichert in der voll besetzten Johanneskirche der Johannes-Diakonie Mosbach zum zweiten Mal aufgeführt. Über 400 Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten, wie die Begeisterung des vielköpfigen Ensembles aus Musikern und Darstellern sie mitriss. Erneut wurden einige Lieder vom Frauenchor Amicanti aus Sulzbach, und von Männern des MGV Bargen begleitet.

Die Handlung des Musicals ist fantastisch und alltäglich zugleich: Die „CC“, die „Coole Chorgang“, streitet, und ihr Leiter hat sie nicht mehr im Griff. Die Szene wird von zwei Engeln beobachtet. Sie machen einen Ausflug zur Erde, um dem „CC“-Chef zu helfen und als Gegenleistung singen zu lernen. Letztlich zeigt der Chor den Engeln, wie man singt, wie man lacht und wie man tanzt, und verträgt sich darüber wieder, was auch den Oberengel beeindruckt. Und so steht am Ende des Musicals der Wunsch, dass die Menschen erkennen, dass Frieden und Hoffnung das Wichtigste sind. Manche Ensemble-Mitglieder konnten in Solostücken brillieren, so etwa im Lied „Seite an Seite“ von Christina Stürmer. Spätestens beim südamerikanischen Lied „Un Poquito Cantas“ waren die Zuschauer voll dabei, klatschten laut mit, und viele packte die Lust mitzutanzen. Der Erfolg war hier schon perfekt

Nach „Standing Ovations“ und der geforderten Zugabe waren sich Akteure und Zuschauende einig darüber, einen beeindruckenden Musicalauftritt erlebt, und auch voneinander gelernt zu haben. 

Konzerte zum 50-jährigen Dirigentenjubiläum von Friedemann Buhl

Stimmung steigerte sich von Minute zu Minute

Konzerte zum 50-jährigen Dirigentenjubiläum von Friedemann Buhl – Zwei Mal ausverkauft

Von Rainer Ohlheiser

Helmstadt-Bargen

„Inspiration und Leidenschaft“ war das Motto für zwei Konzerte am vergangenen Freitag und Samstag in der Bargener Sporthalle des Männergesangvereins Eintracht Bargen. Diese Attribute legt der Dirigent des Chors Friedemann Buhl jetzt bereits seit 50 Jahren an den Tag, zu dessen Jubiläum diese Veranstaltungen durchgeführt wurden. Nach einer heißen Probephase war die jeweils vollbesetzte Halle der Lohn für alle Mitwirkenden. Ein besonderes Highlight war die Mitwirkung eines speziell für das Jubiläum ins Leben gerufenen MGV- Frauenchores.  Basis dieses Chores bildeten die Festdamen, welche bereits 1981 zum 100-jährigen Vereinsjubiläum und zuletzt beim 40-jährigen Dirigentenjubiläum als Festdamenchor musikalisch aktiv waren. Zudem beteiligten sich eine große Anzahl Frauen bzw. Freundinnen der Sänger. Es war eine stramme Leistung für die Frauen, nach lediglich neun Probewochen diese Herausforderung zu stemmen. Der Männerchor begann zunächst mit traditionelle Stücken. Ohne Begleitung sang dieser das Lied „Morgenrot“, das bereits 99 Jahre alt ist. Es wurde komponiert von Robert Pracht. Nach einem gediegenen, ruhigen Beginn enthält es auch lautere Episoden. „Abendrot“ war die nächste Darbietung. Dieses Stück, komponiert von Franz Schubert im Jahr 1825, wird normalerweise als Sololied gesungen. Es wurde später von Jakob Christ für Männerchöre arrangiert. Jürgen Goloiuch begleitete langsam und feierlich am Klavier. Aus der Renaissance-Zeit stammt das Stück „Wie schön blüht uns der Maien“, gesungen nach einem modernen Arrangement von Friedemann Buhl, was zur Jahreszeit passte. Es ist eines der wenigen uralten Lieder, von dem die Noten noch erhalten sind. Es war ein Tanzstück aus höfischen Tänzen und wurde ohne Begleitung präsentiert. Ein Medley der Comedian Harmonists schloss sich an. Bei „Veronika, der Lenz ist da“, „Wochenend und Sonnenschein“, „Das ist die Liebe der Matrosen“, alles Original 20-er-Jahre-Musik begleitete Buhl am Klavier. Es wurde jetzt schon fetziger, aber es steckte viel Nostalgie bei den Liedern der praktisch ersten „Boy-Group“ in Deutschland drinnen. Dann war der Frauenchor an der Reihe. Die ersten beiden Lieder stammten aus dem damaligen Festdamenprogramm. Es waren das einfühlsame „Morning has broken“ von Cat Stevens und der bekannte Hit „I have a dream“ von ABBA. Friedemann Buhl begleitete am Klavier und Maria Kaltwasser übernahm das Dirigat. In dem Lied „Wie schön du bist“ von Sarah Connor geht es um die Geschichte von ihrem pubertierenden Sohn, der trotz seiner Narben im Gesicht für sie wie für jede Mutter das schönste Kind ist. Das spricht damit aus dem Herzen jeder Mutter. Der Satz stammte von Friedemann Buhl und am Cajon begleitete Nico Emmerich. Acapella präsentierten die Männer im Anschluss das melancholische Lied „Wie kann es sein“ nach dem Original-Satz der Wise Guys. „Die Liebe bleibt“ von Klaus Lage ist ein nicht so bekanntes Lied dieses Interpreten. Es handelt sich um die deutsche Fassung des Titels „As time goes bye“. Hier begleitete die Band, bestehend aus Harald und André Brenner sowie Nico Emmerich. Dies war dann auch beim Lied „Hoffnung“ von Peter Maffay der Fall, arrangiert von Annette Beichert und Friedemann Buhl. Es beschreibt die Hoffnung, dass es keinen Krieg mehr geben solle. Nach der Pause warteten Friedemann Buhl, Tatjana Sujakova, Annette Beichert und Jürgen Goloiuch mit einer gelungenen Überraschung auf. Sie spielten gemeinsam an einem Klavier die „Tritsch-Tratsch-Polka“ von Johann Strauß und erhielten dafür viel Applaus. Dann legte sich bei dem Lied „Benia Calastoria“ aus den Trentiner Bergen eine ergreifende Stimmung über die Halle. Es begann recht leise und endete mit einem lauten Schlussakkord. Auch das Publikum war hier mit einbezogen. Der Titel „Return to sender“ von Elvis Presley war von den Männern bei einem Ausflug nach Bargen/Bern in den Achtziger-Jahren bereits gesungen worden. „Crazy little thing called love“ von Queen wurde unter Begleitung von Klavier und Band im altmodischen Rock´n Roll-Rhythmus präsentiert. Für zwei Lieder wurden separate Gruppen zusammengestellt. Zwölf Sänger präsentierten „With a little help from my friends“ von den Beatles nach der Fassung von Ringo Star. Vier junge Sänger präsentierten mit viel Enthusiasmus nach dem Arrangement von Buhl mit Band-Begleitung „Junge“ von den „Ärzten“ und erhielten dafür einen tosenden Beifall. Alle Männer durften dann zum Lied „Küss mi“ von den Bläck Föös wieder ran. Dieses wurde aus dem „Kölschen“ in den hiesigen Dialekt übertragen. Dann traten wieder die Frauen auf die Bühne. „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ wurde gekonnt geschmettert und kam sehr gut an. Die Ansage hierzu hatte der Vorsitzende Steffen Emmerich selbst übernommen, da er sich dieses Lied gewünscht hatte. Eine Überraschung für den Dirigenten durfte dann aber nicht fehlen. Erwin Winterbauer hatte das Lied „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens entsprechend umgedichtet und das Publikum stimmte in den Refrain mithilfe der verteilten Liedblätter lautstark ein. Hier hieß es dann „Friedemann Buhl, Dirigent und Freund für immer, man ist der cool, schreibt Lieder, dirigiert schon immer, weil er es kann. Ja, er ist halt unser bester Mann, unser bester Mann!“ Sichtlich gerührt war Buhl von dieser Darbietung. Seine offizielle Ehrung wird erst im Oktober beim Ehrungsabend des Chorverbandes in der Dr. Sieber-Halle in Sinsheim vorgenommen. Trotzdem ließ es sich Michael Mireisz vom Chorverband Elsenzgau nicht nehmen, eine kleine Laudatio zu halten. Seitens des Vereins erhielt Buhl durch den Vorsitzenden Steffen Emmerich einen Gutschein für ein Wochenende im Drei-Sterne-Wohlfühlhotel „Frohsinn“ in Fischen im Allgäu sowie ein Buch mit alten Anekdoten rund um den MGV. „Thank you for the music“ von ABBA war der passende Schlusstitel, bei dem alle Mitwirkenden auf der Bühne waren. Dirigiert wurde dieser Titel von Maria Kaltwasser. Sie hatte Teile der Probenarbeit übernommen und Buhl enorm unterstützt. Eine Zugabe, die vehement gefordert wurde, durfte natürlich nicht ausbleiben. Ebenfalls alle Beteiligten intonierten „Hey Tonight“ von der Gruppe CCR, was noch einmal enorme Stimmung brachte.

Zu den Bildern:

Aufnahmen: Rainer Ohlheiser

Tritsch-Tratsch-Polka: v.l.n.r.: Annette Beichert, Friedemann Buhl, Tatjana Sujakova, Jürgen Golouich (acht Hände an einem Klavier)

Ehrung: v.l.n.r.: Michael  Mireisz, Friedemann Buhl, Steffen Emmnerich bei der Ehrung

Gesamtchor: Frauen- und Männerchor am Ende beim gemeinsamen Auftritt

Bilder von den Konzerten

Jubiläumskonzerte

Die Vorfreude steigt – beide Jubiläumskonzerte sind ausverkauft.

Bald ist es so weit. Zwei Konzerte unter dem Motto „50 Jahre Inspiration und Leidenschaft“ wird es aus Anlass des fünfzig jährigen Dirigentenjubiläums von Friedemann Buhl am Freitag, 16. Mai und Samstag, 17. Mai 2025 in der Bargener Festhalle geben. Das Programm soll zeigen, wie ein Männerchor mit gut 40 Sängern in der heutigen Zeit Tradition und Moderne verbinden kann. Ein besonderes Highlight bei den Konzerten ist die Mitwirkung eines speziell für dieses Jubiläum ins Leben gerufenen MGV-Frauenchores. Basis dieses Jubiläumschores bilden die Festdamen, welche erstmals 1981 zum 100-jährigen Vereinsjubiläum als Festdamenchor musikalisch aktiv waren. Zudem hat sich eine stattliche Anzahl Frauen bzw. Freundinnen der Sänger spontan bereit erklärt, die Idee eines Frauen-Jubiläumschores in die Tat umzusetzen. Dessen Name „Frauenklang im MännerXsang“ ist Programm. Die ca. 80 Sängerinnen und Sänger sowie die Band versprechen den Besuchern ein besonderes Konzerterlebnis. Dabei werden neben traditionellen Liedern auch bekannte Werke der Beatles, Queen, Sarah Connor, ABBA, den Ärzten oder Klaus Lage zu hören sein. Die Konzerte beginnen am Freitag und Samstag jeweils um 19.30 Uhr und sind beide ausverkauft.
Die gesamte Sängerfamilie des MGV Bargen freut sich auf zwei tolle Konzerte und Ihren Besuch.

Jubiläumskonzerte

„Dirigenten-Ikone“ feiert 50-Jähriges

Kameradschaft und gegenseitiger Respekt – drei Generationen erlebt – Frauenchor bereichert Programm

Helmstadt-Bargen (oh)

Seit 50 Jahren dirigiert Friedemann Buhl den Männergesangverein Eintracht Bargen. Zwei Konzerte unter dem Motto „50 Jahre Inspiration und Leidenschaft“ wird es aus diesem Anlass am Freitag, 16. Mai und Samstag, 17. Mai in der Bargener Festhalle geben. Wenn Friedemann Buhl auf seine 50 Jahre in Bargen angesprochen wird, dann bekommt er leuchtende Augen und alte Erinnerungen leben auf. Der damalige Vorsitzende Horst Aldinger bekam damals einen Tipp, in Helmstadt würde ein engagierter Musikstudent wohnen. „Auf einmal stand er dann vor meiner Wohnungstür und so begann die Ära. Es hat hier immer gut zusammengepasst, sonst wären es keine 50 Jahre geworden. Ich habe in Bargen meine ersten Erfahrungen gemacht, was dirigieren ist, und das hat mir dann meine Berufswahl erleichtert“ blickte Buhl auf die Anfänge zurück. Er durfte damals auch im Probenraum als selbständiger Musiklehrer Klavier- und Gitarrenunterricht anbieten. „Zufrieden und dankbar macht es mich, dass ich bereits drei Generationen von Sängern, nämlich Vater, Sohn und Enkel, das Singen beibringen durfte. „Ich hatte mit den Sängern stets ein Verhältnis der Kameradschaft und gleichzeitig auch des gegenseitigen Respekts“ sagt Buhl. Er hob auch das gute Verhältnis zu den Vorständen Horst Aldinger, Helmut König und Steffen Emmerich heraus. Sie hätten ihm seine Arbeit wesentlich erleichtert und die kontinuierliche Entwicklung und den Wandel über drei Generationen ermöglicht. „Die 50 Jahre haben meine eigene Entwicklung geprägt. Es hat natürlich auch Durststrecken gegeben. Mein Erfolgsrezept ist es, Liedgut zu präsentieren, das dem Lebensgefühl der Sänger entspricht.“ Es werde bei den Konzerten keine Zeitreise der letzten 50 Jahre geben, sondern eine Präsentation des Chors. Das Programm soll zeigen, wie ein Männerchor in der heutigen Zeit Tradition und Moderne verbinden kann. Verschiedene Werbeaktionen trugen dazu bei, dass der Chor immer wieder neue Sänger gewann. „Jüngst waren es wieder sechs Männer, die durch einen gedrehten Imagefilm auf uns aufmerksam wurden und sich uns angeschlossen haben“ meinte der II. Vorsitzende Markus Hößl. Diese waren bei der Probenarbeit am Probenwochenende mit dabei. „Das intensive musikalische Erlebnis wurde auf dieser Basis vermittelt und war ein idealer Einstieg für die neuen Sänger“ meinte Buhl. Ein besonderes Highlight ist die Mitwirkung eines speziell für dieses Jubiläum ins Leben gerufenen MGV – Frauenchores.  Basis dieses Jubiläumschores bilden die Festdamen, welche bereits 1981 zum 100-jährigen Vereinsjubiläum und zuletzt beim 40-jährigen Dirigentenjubiläum als Festdamenchor musikalisch aktiv waren. Zudem hat sich eine stattliche Anzahl Frauen bzw. Freundinnen der Sänger spontan bereit erklärt, die Idee eines Frauen-Jubiläumschores in die Tat umzusetzen. Denn auch sie wollen Friedemann Buhl aus jahrelanger herzlicher Verbundenheit eine Freude bereiten. Auf vielfachen Wunsch der Frauen, ihre Stimmen mit einzubringen, hat sich somit für diesen Anlass ein stattlicher Chor von ca. 40 Frauen zusammengefunden. Dessen Name „Frauenklang im MännerXsang“ ist Programm. Die Frauen steuern vier eigene Lieder bei und singen zwei Lieder zusammen mit den Männern. Hierzu ist ebenfalls seit Wochen eine intensive Probenarbeit notwendig, welche von Friedemann Buhl zusammen mit Maria Kaltwasser bestritten wird. Die Arrangements von Männer- und Frauenchor stammen alle aus der Feder von Buhl. Das Publikum darf sich auf abwechslungsreiche und mitreißende Darbietungen freuen. Die ca. 80 Sängerinnen und Sänger und die Band versprechen ein ganz besonderes Konzerterlebnis. Die Konzerte beginnen am Freitag und Samstag jeweils um 19.30 Uhr. Es empfiehlt sich, Karten im Vorverkauf zu erwerben, da die Konzerte der jüngsten Vergangenheit stets ausverkauft waren. Sie sind erhältlich zum Preis von zehn Euro bei der Volksbank Helmstadt, dem Lebensmittelladen „Ums Eck“ in Bargen, allen Sängern und online über www.mgveintrachtbargen.de (Tickets: 16.05.2025, 17.05.2025) erhältlich. Restkarten sind dann evtl. noch zum Preis von zwölf Euro an der Abendkasse zu erwerben.

MGV bei Chorparty in Neckarbischofsheim

Zweifelsohne als vollen Erfolg konnten die Initiatoren von Next Generation aus Neckarbischofsheim ihre große Chorparty anl. des 25 jährigen Chorjubiläums verbuchen. Und auch die beteiligten Chöre hatten alle ihre musikalischen Hausaufgaben gemacht, und ausnahmslos zu einem tollen Jubiläumsabend in der voll besetzten Aula des ASG beigetragen.

Auch die Sänger des MGV Eintracht Bargen ließen es sich nicht nehmen, der Einladung zu folgen. Mit einem Querschnitt an modernen, gefühlvollen aber auch heiteren Liedern, konnten die 35 Sänger mit ihren zahlreich mitgereisten Frauen bei ihrem ersten größeren Auftritt seit dem Inklusionskonzert vor exakt einem Jahr mehr als überzeugen.

„Weit,weit weg – Altes Fieber – Benia Calastoria aus dem Trentino – Es lebe die Freundschaft – und nicht zuletzt Fat bottomed Girls“ wurde von dem aufmerksamen Publikum reichlich mit Applaus belohnt.

Hatte doch unser Dirigent Friedemann Buhl in wochenlangen Proben, und unter Einbindung unserer Rhythmusgruppe um Jean-Luc Scott (Gitarre) und Nicolas Emmerich (Cajon), die qualitativen Grundlagen gelegt.

Zusätzliche Motivation für diesen Abend zogen die Sänger aus der Tatsache, dass ein Kameramann vom Schwäbischen Chorverband den Männerchor das ganze Wochenende begleitet hat, um ein professionelles Imagevideo über den Verein, aber auch über den Männergesang im Allgemeinen zu drehen. Ziel ist es, neue Sänger im Wollbachtal für den MGV zu begeistern, welcher in 2025 ein Jubiläumskonzert für den langjährigen Dirigenten Friedemann Buhl durchführt. Möglich ist diese innovative Aktion durch den Gewinn einer Ausschreibung des Bundesmusikverbandes in Berlin, bei dem u.a. wir Bargener Sänger gewonnen haben.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals den Verantwortlichen von Next Generation, dass sie uns beim Konzert unterstützt haben, verbunden mit der Gratulation zu einem unvergesslichen Abend.

Im Namen aller Sänger

Steffen Emmerich & Markus Hößl

Videos vom Auftritt

Weit , weit , weg

Altes Fieber

Benia Calastoria

Es lebe die Freundschaft

Fat Bottomend

Zieh nomol des Glaid o

Adventskonzert „Dezemberträume“

„Momente der Stille“ zum Wochenausklang

Adventskonzert des MGV Bargen unter dem Motto „Dezemberträume“ – glänzende Akustik

Helmstadt-Bargen(oh)

Es war wieder einmal an der Zeit, dass der Männergesangverein Eintracht Bargen ein Adventskonzert veranstaltete, fand das letzte doch bereits im Jahr 2016 statt. „Alle Sänger freuen sich darauf, die einfühlsamen Lieder in der evangelischen Kirche Bargen mit ihrer tollen Akustik vortragen zu können“ meinte der Vorsitzende Steffen Emmerich in seiner Begrüßungsrede. Auf das Drucken von Programmen wurde verzichtet. Anstelle dessen brachte Chorleiter Friedemann Buhl seine informativen, stets pointierten Ansagen zu den einzelnen Liedern an die Besucherinnen und Besucher. Michel Köpf an der Orgel hatte mit dem Präludium g-moll von Johann Sebastian Bach (BWV 558) für einen stimmungsvollen Auftakt des Abends gesorgt. Das bekannte irische Lied der Sängerin Enya „May It be“ trug der Chor unter dem Titel „Abendstern“ als glänzenden Auftaktsong vor. „Dezemberträume“, der Aufmacher für das Konzert, ein Lied von Rolf Zuckowski „für seine erwachsenen Freunde“, durfte zu Beginn dann natürlich nicht fehlen. Der Großteil der Stücke wurde von Jean Luc Scott an der Gitarre begleitet. Drei Lieder, welche in der Zeit des Totengedenkens im Vordergrund stehen, versetzten dann in eine etwas melancholische Stimmung. Es begann mit „Oimol seh´mer uns wieder“ von Andreas Gaballier, übertragen in den Bargener Dialekt. Dieses Lied ist zwischenzeitlich zu einem der beliebtesten Beerdigungslieder in Bargen avanciert. Das Spiritual „Swing Low, Sweet Chariot“ entstand in den Vereinigten Staaten. „Ich schaue über den Jordan und sehe einen ganzen Engelschor, der erschienen ist, um mich zu begrüßen“ war u.a. der Inhalt dieses Liedes. Dann ging die Reise in das Trentino nach Italien, wo die Männerchöre eine große Tradition haben. Dort ist auch ein Teil des Bergmassivs der Dolomiten beheimatet. Das Lied „Signore delle cime“ erzählte von einem Gottesdienst auf der Zwölf-Apostel-Hütte, für das es komponiert wurde. Es geht um den „Herrn der Gipfel“. Ein Freund, der in den Bergen geblieben ist solle den Weg ins Paradies zeigen. Das „Trommellied“ aus der Tschechei erzählte die Geschichte eines Jungen, der dem Christuskind etwas schenken möchte, jedoch nichts hat und ihm dann einfach etwas vortrommelt. Eine Bereicherung des Konzerts war dann der Soloauftritt von Alisa Probst aus Michelbach mit dem Titel „Lean On Me“ von Bill Withers. Es hat die intensive Aussage, dass man jemanden braucht, an den man sich anlehnen kann, wenn man sich schwach fühlt. Der Chor lieferte hierzu den Background. Dann durften die Sänger Platz nehmen und selbst den nächsten drei Darbietungen lauschen. Das kleine ukrainische Ensemble „Skilly“ aus Wiesloch brachte zunächst „Shchedryk“ – das Lied der Glocken in ukrainischer Sprache zu Gehör. Hier ging es um Großzügigkeit und Wohlstand in der Zeit vor der Christianisierung. Das Lied wurde zu Beginn eines neuen Jahres gesungen und ist inzwischen zu einem allgemein beliebten Weihnachtslied geworden. Viel Beifall erhielt das Ensemble um Natalya Kobzar, welche auch bereits beim Integrationskonzert in Helmstadt aufgetreten war, für das Lied von Dietrich Bonhoeffer „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, das in gekonntem Deutsch vorgetragen wurde. Am Ende des spürbar unter die Haut gehenden Liedes sangen fast alle Besucherinnen und Besucher den Refrain mit. Ein Lied der norwegischen Sängerin Maria Mena, übersetzt ins Deutsche von Johannes Oerding „Ich komm nach Haus (wenn das Jahr zu Ende geht)“ trug Dirigent Friedemann Buhl als Solopart sehr einfühlsam vor. Dann war der Männerchor nochmals an der Reihe. In der „Hymne an die Nacht“ wurde die Heilige Nacht besungen. Bereits im 19. Jahrhundert wurde hierzu ein Chorsatz geschrieben. Ein weiteres Lied von Rolf Zuckowski war „Inseln der Stille“, wo es um weniger Geschenkpapier und Hektik und mehr Momente geht, um zur Stille zu finden. Das gelang dem Chor mit diesem Lied sehr eindrucksvoll und die heimelige Atmosphäre war sehr deutlich spürbar. Auch das Schlusslied „Weihnachtszauber“ zauberte noch einmal eine festliche Stimmung für den Heimweg in das Gotteshaus und sorgte mit dafür, dass dieser Abend lange im Gedächtnis der Besucherinnen und Besucher haften bleiben wird. Ein lang anhaltender Applaus war der Lohn der Auftretenden für ihren Eifer.

MGV „Eintracht“ Bargen

Ukrainisches Ensemble „Skilly“

Solistin Alisa Probst