Musik verbindet – Stiftung Würth feierte beim 7. Musikfest das Miteinander

Musik, Begegnung und gelebte Inklusion standen am Samstag, 11. Juli 2026, im Mittelpunkt des 7. Musikfests der Stiftung Würth im und am Carmen Würth Forum. Rund 1000 Besucherinnen und Besucher sowie Musizierende feierten gemeinsam ein Festival für alle und setzten damit ein eindrucksvolles Zeichen für ein gelungenes Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.

Den musikalischen Mittelpunkt des Tages bildeten die Auftritte von neun inklusiven Ensembles und Musikgruppen aus der Region Hohenlohe und darüber hinaus. Auf den Bühnen präsentierten sich die „Elefantis“ des Freundeskreises für Menschen mit Behinderung Winnenden e. V., die Trommelgruppe „Wazungu“ der Geschwister-Scholl-Schule Künzelsau, der „Anne-Sophie Chor“ des gleichnamigen Hotel-Restaurants Anne-Sophie Künzelsau, die „Big Band“ der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis, das „Projekt EINFACH SINGEN“ von der Aktion MITEINANDER – Projekt EINFACH SINGEN e. V. und Karlshöhe Ludwigsburg, das Klavierprojekt der Andreas-Fröhlich-Schule Krautheim, der „SINGklusiv“ Chor aus Mosbach, die „Happytones“ der Lebenshilfe Buchen und Umgebung e. V. sowie „The Braillers“ der Blindeninstitutsstiftung Würzburg. Der Anne-Sophie Chor wurde auch in diesem Jahr von Initiatorin und Stiftungsgründerin Carmen Würth musikalisch verstärkt. Von Beginn an singt sie selbst im Chor mit, der ihr besonders am Herzen liegt. Ihr persönliches Engagement macht das Musikfest, das seit 2013 alle zwei Jahre stattfindet, zu einem Fest der Begegnung und des gelebten Miteinanders.

Mit ihren abwechslungsreichen Programmen begeisterten die Musikerinnen und Musiker das Publikum den ganzen Nachmittag über.

„Das Musikfest hat einmal mehr gezeigt, wie Musik Menschen unterschiedlichster Voraussetzungen verbindet“, sagte Carmen Würth. „Das Miteinander an diesem Tag ist für mich das schönste Zeichen wie Menschen über die Musik zueinanderfinden. Es geht nicht um Einschränkung, sondern um Gemeinschaft.  Dies erfüllt mich jedes Mal mit großer Freude und Dankbarkeit.“

Auch Muhterem Aras, Vizepräsidentin des Landtags von Baden-Württemberg und Schirmherrin des 7. Musikfests der Stiftung Würth, betonte die Bedeutung von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe: „Demokratie bedeutet, unterschiedliche Lebensrealitäten zum Vorteil aller zusammenzubringen. Dafür müssen wir die uns fremden Realitäten überhaupt erst einmal kennen. Und am einfachsten schaffen wir das, wenn wir miteinander feiern. In Zeiten zunehmender sozialer Kälte zeigt das Musikfest der Stiftung Würth, was möglich ist, wenn wir aneinander glauben und vorurteilsfrei begegnen.“

Noch ein paar Mitschnitte von dem Auftritt








„Vier-Bargen-Treffen“ – Die nördlichste Gemeinde der Schweiz lädt diesmal ihre Namensvetter ein

Das „Vier-Bargen-Treffen“ ist ein regelmäßiges Freundschaftsfest,
bei dem sich seit über 50 Jahren alle vier Jahre dieselben Vereine aus
der Schweiz und Deutschland treffen und ein Wochenende lang gemeinsam singen, musizieren und feiern. Darunter sind der Musikverein Bargen-Engen am Bodensee, die Schützengesellschaft Bargen im Schweizer Kanton Schaffhausen, Sänger:innen aus Bargen im Schweizer Kanton Bern und die Sänger des
MGV Bargen. Die Abordnungen der vier Gemeinden mit den gleichen
Ortsnamen BARGEN, treffen sich am kommenden Wochenende wie
der – diesmal bei den Freunden der Bargen-Schaffhausener Schützen.
Bargen SH ist die nördlichste Gemeinde der Schweiz und hat ca. 340
Einwohner. „Das Schöne daran sind die langjährigen Erinnerungen
und Freundschaften, welche einem nach so einem Fest bleiben“, so
der langjährige 1. Vorsitzende des MGV Bargen, Helmut König.
Der Ursprung des Treffens geht auf ein zufälliges Treffen eines Berner LKW-Fahrers zurück, welcher auf einer Fahrt durch den Kraichgau Herrn Horst Aldinger, den damaligen 1. Vorsitzenden des MGV
Bargen, auf der Straße in Bargen zufällig getroffen und einfach an
gesprochen hat. Das war die Initialzündung für diese Art der „Völker
verständigung“.
Die Organisation ist immer eine gewaltige Aufgabe für den Ausrichter. Gilt es doch im Rahmen des Treffens, die rund 100 angereisten
Teilnehmer in einem Hotel und vor allem direkt bei Privatpersonen in
Bargen-Schaffhausen unterzubringen. Welchen Stellenwert die Veranstaltung bei den Schweizern hat, zeigt der aktuelle Aufruf an die
Bevölkerung im dortigen Amtsblatt: „… Die Bevölkerung ist dazu
aufgerufen, ihre Liegenschaften ‚herauszuputzen‘ und mit Fahnen, Flaggen und Blumen zu schmücken.“
Die Bargener Sängerfamilie macht sich am Samstag früh mit rd. 55
Personen auf den Weg nach Schaffhausen – die Schützen sind für
ihren speziellen Humor und für ihre Feierlaune bekannt.

Open-Air-Veranstaltung in warmer Sommernacht

Premiere des MGV Bargen im Rathaushof Helmstadt war ein riesiger Erfolg

Helmstadt-Bargen (oh)

Als die Organisatoren des Männergesangvereins Eintracht Bargen in die Planungen für ihr Sommernachts-Open-Air einstiegen, hatten sie den richtigen Riecher. Denn am vergangenen Freitag waren die Witterungsverhältnisse auf dem Rathaushof in Helmstadt genau wie erträumt. Zum Beginn der Veranstaltung zeigte das Thermometer noch über 30 Grad an und Fächer zur Zuführung von Frischluft, falls diese überhaupt produziert werden konnte, waren an vielen Tischen zu sehen. Die Sommernacht war demzufolge nicht nur lau, sondern noch richtig warm und so war auch der Getränkeverbrauch, insbesondere von Wasser, aber auch von Aperol, entsprechend hoch. Für den Ausschank sorgte die Freiwillige Feuerwehr Helmstadt und ließ dabei keine Wünsche übrig. Zunächst trat der Männerchor alleine auf die Bühne und hatte zwei traditionelle Lieder mitgebracht. Diese waren „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Veronika, der Lenz ist da“. Gemeinsam mit dem zum 40-jährigen Dirigentenjubiläum von Friedemann Buhl im vergangenen Jahr gegründeten Frauenchor „Frauenklang im MännerXsang“ wurde dann „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen intoniert und bei den Refrains sangen die zahlreichen Gäste kräftig mit. Der Text war auf einem Liedblatt abgedruckt. Im zweiten der fünf Gesangsblöcke sangen die Männer in Mundart „Zieh nomol des Kleid o“ in Mundart sowie „Altes Fieber“. Die Frauen brillierten dann mit „Wunder geschehn“ von Nena. Der „Mambo“ von Herbert Grönemeyer wurde dann wieder gemeinsam vorgetragen, ehe zu „Country roads“ auch das Publikum wieder kräftig mit einstimmte. Als Chorleiter Friedemann Buhl Bürgermeister Joachim Weschbach begrüßen wollte, war dieser zunächst nicht auffindbar, wurde dann aber auf dem Rathausbalkon gesichtet. „Schaut mal alle hoch, da oben steht er wie der Papst und winkt den Leuten zu.“ Die Lacher hatte er mit diesem Ausspruch auf seiner Seite. „Thank you for the music“ von „ABBA“, von Frauen und Männern gemeinsam gesungen und dirigiert von Maria Kaltwasser, war eine eindrucksvolle Darbietung. Dann waren die Frauen mit „Junimond“ und „Wie schön bist du“, dem Titel von Sarah Connor über ihren sich in der Pubertät befindlichen Sohn, an der Reihe. Zur Auflockerung des Programmes animierte Marie Sudwischer, die Enkelin des Sängers Horst Kuhn, zum Mittanzen. Der Freestyle-Line-Dance zum Titel „Fantasy Girl“ brachte viele auf die „Tanzfläche“. U.a. übte sich auch Bürgermeister Joachim Weschbach darin und machte keine schlechte Figur. Dann war die Zeit für Soloauftritte gekommen. „Wann wird´s mal wieder richtig Sommer“ sang Chorleiter Friedemann Buhl und das Publikum agierte wieder kräftig mit. Diese Thematik hätte eine Woche zuvor, als die Temperaturen bei 15 Grad gelegen hatten, besser gepasst. Erwin Winterbauer sang „A Thing Called Love“ von Elvis Presley und Anton Pitz „Yo vendo unos ojos negros“, einen traditionellen südamerikanischen Song. „Your Song“ von Elton John war dann die nächste gekonnte Darbietung von Friedemann Buhl. Dann stand schon die letzte Runde an. „Rock me“ und „Küss mi“ waren Beiträge der Männer. Mit dem zweiten Titel hatte der MGV beim Sängerwettbewerb in Balzfeld den ersten Platz belegt. Nach „Fat Bottomed Girls“ wurde dann noch einmal gemeinsam mit „Hey Tonight“ eine Super-Stimmung in den Rathaushof gebracht. Bei der Zugabe „Marmor, Stein und Eisen bricht“ sang das Publikum noch einmal aus vollen Kehlen mit, ehe dann mit der zweiten Zugabe „Es lebe die Freundschaft“ der offizielle Teil der Veranstaltung endete. In den Pausen hatte es viel Gelegenheit gegeben, zu dem ein oder anderen netten Plausch, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Einige Zeit saß man in noch geselliger Runde zusammen, ehe kurz vor Mitternacht die ersten Blitze ein aufkommendes Gewitter ankündigten. In Windeseile wurden daher die Biertischgarnituren abgebaut. Die Premiere war ein voller Erfolg und so schloss Vorsitzender Steffen Emmerich nicht aus, dass es eine Fortsetzung geben wird und es in ein paar Jahren vielleicht bereits eine traditionelle Veranstaltung sein könnte.

„Sommernachts-Open-Air“ des MGV Bargen am Freitag, 19.06.2026, im Helmstadter Rathaushof

Die Sänger des MGV Bargen um ihren Dirigenten Friedemann Buhl
haben sich in diesem Jahr entschlossen, erstmals zum Sommeran-
fang ein „Sommernachts Open-Air“ durchzuführen. Als Kulisse und
sehr schöne Auftrittsmöglichkeit dient der lauschige Rathaushof in
Helmstadt, der für diese Veranstaltung wie geschaffen ist.
„Ein fröhlicher Abend in lockerer Atmosphäre soll es werden – be-
wusst verzichten wir dabei auf einen durchgeplanten Konzertcharak-
ter, sondern machen zwischen den einzelnen Vorträgen auch ange-
messene Pausen“, so der 1. Vorsitzende Steffen Emmerich.
Neben den Sängern des MGV wird auch der letztjährige Projektchor
„Frauenklang im MännerXsang“ auftreten und einige Titel alleine,
aber auch zusammen mit den Männern vortragen, sodass rd. 60 Ak-
teure auf der Bühne sind. Der „Frauenklang“ hatte sich 2025 aus den
Reihen der Sängerfrauen anlässlich des 50-jährigen Dirigentenjubi-
läums von Friedemann Buhl zusammengefunden und hatte mit gro-
ßem Erfolg sowohl an den Jubiläumskonzerten, als auch beim letzt-
jährigen Schlachtfest das Publikum mit ihren Auftritten begeistert.
Ergänzend werden gesangliche Soloeinlagen den Abend abwechs-
lungsreich und kurzweilig gestalten, bei dem auch das Publikum
miteinbezogen werden soll. Musikalisch werden u. a. bekannte Titel
der Toten Hosen, Comedian Harmonists, Nena, Rio Reiser, BläckFööss,
Queen, Elvis … zu hören sein.
Bei freiem Eintritt wird ab 18:30 Uhr die Bewirtung mit kleiner Speise-
karte und kühlen Getränken angeboten. Die musikalischen Darbie-
tungen beginnen ab 19:00 Uhr.
Lassen Sie sich überraschen.
Wir freuen uns auf viele Besucher zu einem entspannten Som-
merabend bei bestem Sommerwetter

Vorankündigung: „Sommernachts Open-Air“ des MGV Bargen am Freitag 19.06.2026 im Rathaushof Helmstadt

Die Sänger des MGV Eintracht Bargen haben in den vergangenen Jahren immer wieder über die Sommerzeit in allen 3 Ortsteilen Auftritte im Freien als „Probe fürs Dorf“   durchgeführt. Der Zuspruch der Bevölkerung nahm stetig zu, sodass sich die Sänger um Dirigent Friedemann Buhl entschlossen haben, rechtzeitig zum Sommeranfang erstmals ein „Sommernachts Open-Air“ im schönen Helmstadter Rathaushof durchzuführen. „Ein fröhlicher Abend in lockerer Atmosphäre soll es werden – bewusst verzichten wir dabei auf einen Konzertcharakter“, so der 1. Vorsitzende Steffen Emmerich.

Neben den Sängern des MGV wird auch der letztjährige Projektchor „Frauenklang im MännerXsang“ auftreten und einige Titel alleine, aber auch zusammen mit den Männern, vortragen. Der „Frauenklang“ hatte sich 2025  aus den Reihen der Sängerfrauen anlässlich des 50 jährigen Dirigentenjubiläums von Friedemann Buhl zusammengefunden, und hatte mit großem Erfolg sowohl an den Jubiläumskonzerten als auch beim letztjährigen Schlachtfest das Publikum mit ihren Auftritten begeistert. Beide Chöre sind seit Wochen fleissig am Einstudieren von neuen Liedern.

Ergänzend werden gesangliche Soloeinlagen den Abend abwechslungsreich und kurzweilig gestalten, bei dem auch das Publikum musikalisch und tänzerisch mit einbezogen werden soll.

Bei freiem Eintritt wird ab 18:30 Uhr Bewirtung angeboten, während die Darbietungen ab 19:00 Uhr beginnen.

Lassen Sie sich überraschen – Wir freuen uns auf viele Besucher an einem schönen Sommerabend.

Die Vorstandschaft möchte die Gelegenheit nutzen,
neue Sänger und passive Mitglieder gewinnen.
Für passive Mitgliedschaft hier der Link zu Ihrer Beitrittserklärung.
 https://mgveintrachtbargen.com/beitrittserklaerung/

Weihnachtsfeier, 70-jährige Vereinstreue gebührend gewürdigt

Wilhelm Brenner erhielt hohe Ehrung – weihnachtliche Stimmung in Halle gezaubert

Helmstadt-Bargen (oh)

Seine Weihnachtsfeier hielt der Männergesangverein Eintracht Bargen am dritten Adventssamstag in der liebevoll dekorierten Bargener Turnhalle ab. Gänsehautgefühle lösten diesmal nicht nur die weihnachtlichen Weisen sondern eine ganz besondere Ehrung aus. Für unglaubliche 70 aktive Sängerjahre wurde Wilhelm Brenner ausgezeichnet – eine Leistung, die so außergewöhnlich ist, dass es dafür keine offiziellen Urkunden mehr gibt. Die Laudatio hielt sein langer Wegbegleiter in früheren Zeiten, der heutige Ehrenvorsitzende Helmut König. „70 Jahre ist ein beachtlicher und bedeutender Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Heute bist du ein Hochkaräter, wie man in Insiderkreisen bei diesem Jubiläum zu sagen pflegt“ führte König aus. Im Jahr 1955 trat der Jubilar dem MGV Eintracht Bargen bei. König erwähnte die zahlreichen Ehrungen, welche Wilhelm Brenner erhalten hat, so u.a. die silberne Ehrennadel des Bädischen Sängerbundes für 25 Jahre im Rahmen des 100-jährigen Vereinsjubiläums und die goldene Ehrennadel für 40 Jahre im Jahr 1996. Aus diesem Anlass wurde er damals auch zum Ehrenmitglied ernannt. Von 1982 bis 1986 war er Stimmenvertreter im 1. Bass und übte im Anschluss 21 Jahre lang bis zum Jahr 2007 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden aus. Der Ehrenvorsitzende führte weiter aus: „Lieber Wilhelm, dein Jubiläum mit sieben Jahrzehnten ist von Idealismus, Engagement, Verlässlichkeit und Vereinstreue geprägt. Du bist ein Vorbild unseres nahezu 145 Jahre alten Traditionsvereins. Dafür gebührt dir neben Dankbarkeit und Wertschätzung ein hohes Maß an Respekt.“ Er wünschte ihm für die Zukunft alle Gute und überreichte ihm einen Geschenkkorb. Zu seinen Ehren erhoben sich alle Anwesenden von den Plätzen. Begonnen hatte die Weihnachtsfeier mit zwei Liedbeiträgen des Chores, nämlich „Winternächte“ und „Es ist ein Ros entsprungen“. Dazwischen hatte Silke Emmerich, die Frau des Vorsitzenden, eine kleine Geschichte vom Tannenbaum mitgebracht. Mit der Jahreslosung der evangelischen Kirchengemeinde „Prüft alles und behaltet das Gute“ begann der Vorsitzende Steffen Emmerich seine Ansprache. Auch im Verein habe man im ablaufenden Jahr wieder viel unternommen. Das meiste der Abläufe habe sich bereits gut eingespielt und sind seit Jahrzehnten bestens durchdacht. „Leise rieselt der Schnee“ wurde dann obligatorisch für das Hintergrundbild auf der Leinwand gesungen, wo unter einem Schneerieseln eine frohe Weihnachten und ein guter Rutsch ins neue Jahr gewünscht wurde. Nach dem gemeinsamen Essen sprach Bürgermeister Joachim Weschbach, der erstmals in diesem Kreis weilte, ein Grußwort. „Die Zeit der Besinnung, Gemeinschaft und Dankbarkeit wird beim MGV gelebt. Er ist mehr als ein Chor, er ist ein wichtiger Bestandteil des örtlichen und kulturellen Lebens über Generationen hinweg“ meinte Weschbach. Nach dem Totengedenken ließ der Vorsitzende Steffen Emmerich das Jahr 2025 in Form von Bildern noch einmal Revue passieren. „Viel wurde geplant und nahezu alles umgesetzt“ meinte er. Der Höhepunkt sei das 50-jährige Chorjubiläum von Chorleiter Friedemann Buhl mit zwei Konzerten gewesen. Einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2026 gab er dann noch. So wirkt der Chor u.a. beim Neujahrsempfang der Gemeinde am 23. Januar, bei der Jubelkonfirmation im März und der Open-Air-Veranstaltung am 19. Juni in Helmstadt im Rathaushof mit. Das Vier-Bargen-Treffen im Bargen bei Schaffhausen Mitte Juli, Schlachtfest und Meerrettichessen sind weitere Unternehmungen. Eine weitere Ehrung stand dann noch an. Sven Tanz erhielt diese für 20-jährige aktive Sängertätigkeit. Seit seinem Eintritt im Jahr 2005 im 2. Bass hat er u.a. das 125-jährige Jubiläum, die Jubiläumskonzerte zum 40- bzw. 50-jährigen Dirigentenjubiläum und das „Mostkrugkonzert“ miterlebt. Als Stimmführer seit 2008 und als Fahnenbegleiter seit 2012 übernimmt er weitere Verantwortung. Passend zu den vorgenommenen Ehrungen wurde mit viel Enthusiasmus das Lied „Es lebe die Freundschaft“ intoniert. Vor den beiden Abschlussliedern „Vor langer Zeit in Bethlehem“, bekannt geworden als „Mary´s boychild durch die Gruppe Boney M. und „Engel“ von Marius Müller-Westernhagen dankte der Vorsitzende Steffen Emmerich allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund, welche zum Gelingen der Weihnachtsfeier beigetragen haben. Für Chorleiter Friedemann Buhl hatte er noch drei kleine Geschenke mitgebracht. Sie sollten einen Teil seiner Erlebnisse in seiner 50-jährigen Tätigkeit dokumentieren. Einen Gutschein der „Epfenbacher Landmetzgerei“ erhielt Buhl, da er sich mit dem damaligen Epfenbacher Dirigenten Heinz Funk in den Gesangswettbewerben immer heiße Duelle geliefert hatte. Eine der Firmen, welche beim 100-jährigen Vereinsjubiläum im Festbuch inseriert hatten und heute noch bestehen, ist die Tankstelle Schütz in Neckarbischofsheim. Emmerich hatte daher einen Tankgutschein parat. Und schließlich gab es für Buhl noch eine Flasche irischen Whisky, der ihn an die Irland-Reise im Jahr 2018 erinnern soll.

Mitreißende Aufführung von „Engel in CC“ – MGV Bargen war wieder dabei

 Was können Engel und Menschen voneinander lernen?

Um diese und weitere Fragen drehte sich das Musical „Engel in CC“, das der Chor „MobilTON“ der Lebenshilfe Eberbach auf die Beine gestellt hat. „Engel in CC“ ist ein inklusives Musical-Projekt und dadurch besonders. Die 30 Mitglieder von „MobilTON“ setzen sich aus Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Alle Chor-Mitglieder hatten am Musical mitgeschrieben.

Nach der erfolgreichen Premiere im April in Eberbach wurde das Werk jetzt unter Leitung von Annette Beichert in der voll besetzten Johanneskirche der Johannes-Diakonie Mosbach zum zweiten Mal aufgeführt. Über 400 Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten, wie die Begeisterung des vielköpfigen Ensembles aus Musikern und Darstellern sie mitriss. Erneut wurden einige Lieder vom Frauenchor Amicanti aus Sulzbach, und von Männern des MGV Bargen begleitet.

Die Handlung des Musicals ist fantastisch und alltäglich zugleich: Die „CC“, die „Coole Chorgang“, streitet, und ihr Leiter hat sie nicht mehr im Griff. Die Szene wird von zwei Engeln beobachtet. Sie machen einen Ausflug zur Erde, um dem „CC“-Chef zu helfen und als Gegenleistung singen zu lernen. Letztlich zeigt der Chor den Engeln, wie man singt, wie man lacht und wie man tanzt, und verträgt sich darüber wieder, was auch den Oberengel beeindruckt. Und so steht am Ende des Musicals der Wunsch, dass die Menschen erkennen, dass Frieden und Hoffnung das Wichtigste sind. Manche Ensemble-Mitglieder konnten in Solostücken brillieren, so etwa im Lied „Seite an Seite“ von Christina Stürmer. Spätestens beim südamerikanischen Lied „Un Poquito Cantas“ waren die Zuschauer voll dabei, klatschten laut mit, und viele packte die Lust mitzutanzen. Der Erfolg war hier schon perfekt

Nach „Standing Ovations“ und der geforderten Zugabe waren sich Akteure und Zuschauende einig darüber, einen beeindruckenden Musicalauftritt erlebt, und auch voneinander gelernt zu haben. 

Wieder volles Haus beim Rindfleisch- und Meerrettichessen des MGV Bargen

Das schon traditionelle Rindfleisch- und Meerrettichessen des MGV Eintracht Bargen war am vergangenen Samstag wieder ein voller Er- folg. Das Küchenteam sowie die zahlreichen Helfer in der Ausgabe waren bestens auf den einsetzenden Ansturm der „Freunde des butter- zart gekochten Rindfleisches“ vorbereitet. In der stimmungsvoll geschmückten Turnhalle in Bargen konnte der 2. Vorsitzende Markus Hößl schon kurz vor 17:00 Uhr die ersten Gäste begrüßen. Tags zuvor wurde bereits ab 06:00 Uhr in der Früh jedes einzelne „Schaufelstück“ des regional bezogenen Rindfleisches für rd. 3 Stunden unter Holzfeuer im Wurstkessel gekocht. Das unschlagbar erfahrene Team um Elke und Günter Nauert sowie Uwe Brenner hat hier wieder ganze Arbeit geleistet und über 100 kg bestes Rindfleisch auf den Punkt vorbereitet. Verfeinert mit vor Ort zubereiteter Meerrettichsoße, frisch gebackenem Weißbrot und allerlei süßsauren Beilagen, konnten die Gäste in der erneut bis auf den letzten Platz besetzten Turnhalle sodann am Samstag die nicht alltägliche Speise in vollen Zügen genießen. Für die kleinen Gäste, die Mama und Papa begleiteten, waren Wiener Würstchen vorbereitet. Wartezeiten gab es keine, da die Organisation akribisch und die Durchführung wie gewohnt unaufgeregt war. Nachdem die Sänger des MGV gegen 19:30 Uhr noch diverse Lieder zum Besten gebracht hatten und die letzten Portionen an die Frau bzw. Mann gebracht waren, gab es auch in diesem Jahr auf allen Seiten nur zufriedene Gesichter und üppigen Applaus für die Leistung der gesamten MGV-Mannschaft. Die Vorstandschaft des MGV Eintracht Bargen bedankt sich herzlich bei allen Gästen aus den 3 Helmstadter Ortsteilen sowie bei vielen neuen Gesichtern aus den umliegenden Gemeinden für ihr Kommen, und natürlich bei allen Helfern für den gelungenen Abend. Wir freuen uns bereits heute auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Ohrwürmer, Party und kulinarische Genüsse

30. Schlachtfest des MGV Eintracht Bargen hatte für alle Geschmäcker etwas im Angebot
Von Rainer Ohlheiser
Helmstadt-Bargen

Anlässlich des 30. Schlachtfestes des MGV Eintracht Bargen auf dem Ingelheimer Hof wurde auch noch einmal das 50-jährige Dirigentenjubiläum von Friedemann Buhl zünftig gefeiert. Vorsitzender Steffen Emmerich begrüßte die zahlreichen Gäste, welche sich zu diesem Jubiläums-Schlachtfest eingefunden hatten. Los ging es am ersten Veranstaltungstag mit einem Chortreffen von befreundeten Chören. Insgesamt sechs hatten ihr Zusage gegeben und präsentierten ihr umfangreiches Repertoire. Chorleiter Friedemann Buhl war in seiner süffisanten Art für die Anmoderationen verantwortlich. Es startete der Männergesangverein Unterschefflenz mit seiner Dirigentin Susanne Bender. Nach dem flotten Song „Rock me“ wurde es dann bei „Mela moja“, einem Lied aus Kroatien, ruhiger. Es folgte der internationale Popsong „You rase me up“ mit dem deutschen Text „So war mein Leben“ von Harald Juhncke. Abwechslungsreich war auch das Programm des Gesangvereins Liederkranz Adersbach unter der Leitung von Eric Grunwald. Nach der Ballade „Nur in meinem Traum“ gab es den A-Capella-Gospel „Freedom“ sowie ein irisches Lied über ein Pausenglas. Der MGV Balzfeld hatte das Silcher-Lied „In einem kühlen Grunde“, den Teddybär-Song mit einem Solo des Dirigenten Felix Weber, das schwedische Volkslied „Zum Tanze, da geht ein Mädel“ sowie das Kuckuck-Lied im Repertoire. Mit dem MGV Reichartshausen sangen sie dann noch ein klassisches Trinklied. „I sing ein Lied für di“ von Andreas Gabalier und der stimmungsvolle Titel „Übern See“ sowie „Wenn nicht jetzt, wann dann“ und „Fürstenfeld“ waren die Beiträge der Chorgemeinschaft Ehrstädt-Hasselbach unter Dirigentin Bettina Eitzenhöffer. Der MGV Reichartshausen unter Chorleiter Eric Grunwald hatte das Spiritual „Babylons falling“, den Popsong „Mir im Süden“, „Hallelu“ und den A-Capella-Beitrag „Follow me“ mitgebracht. Schließlich traten noch die Modern Voices aus Neidenstein unter dem kolumbianischen Dirigenten Carlos Trujillo auf. „Don´t stop believing“, „Hör gut zu“, „Viva la vida“ und „Westerland“ waren die Beiträge dieser Gruppierung. Die Neidensteiner hatten als Gastgeschenk noch eine überdimensional große Flasche Rotwein mitgebracht. Allen Chorleitern wurde ein Glas Honig als kleine Aufmerksamkeit überreicht. In einer kleinen Mitsingrunde traten alle Chöre noch einmal auf und präsentierten die Ohrwürmer „Mendocino“, „Cordula Grün“ und „Tausendmal berührt“. Der gebührende Applaus nach allen Auftritten zeigte, dass die Liederauswahl viel Gefallen gefunden hatte. Chorleiter Friedemann Buhl bedankte sich für diesen grandiosen Abend bei allen Beteiligten. Tags darauf waren dann die Chöre, welche Friedemann Buhl in seiner langen Schaffenszeit lange geleitet hatte, an der Reihe. Den Auftakt machte „Tonspur“ aus Epfenbach unter der Leitung von Eric Grunwald mit den Songs „I´m so excited“, „Ohne dich“, „Save tonight“ und „Westerland“. Mit den Titeln „After glow“, „Glow“ und „Wenn sie tanzt“ wussten die Harmonixen aus Mosbach unter Dirigent Philipp Mörsberger zu gefallen. Der Projektchor der ehemaligen Festdamen von früheren Jubiläen des MGV Bargen wurde auch wieder aktiv. Den Cat-Stevens-Song „Morning has broken“ und „I have a dream“ von Abba waren ihre beiden Darbietungen, geleitet von Friedemann Buhl und Maria Kaltwasser. Zusammen mit den Harmonixen sangen sie dann noch das Lied „Wie schön du bist“ von Sarah Connor und „I will follow him“ aus dem Film Sister Act. Der Männergesangverein Eintracht Bargen trat dann selbst zusammen mit den Troubadix aus Mosbach auf. „Return to sender“, „You gonna take me home tonight“ und „Benia Calstoria“ wurde intoniert. Das sogenannte Markenzeichen des Vereins, der Titel „Es lebe die Freundschaft“, der wieder inbrünstig gesungen wurde und das kameradschaftliche Verhältnis im Chor stark unterstreicht, durfte natürlich nicht fehlen. Zum Abschluss traten Tonspur, Troubadix und Harmonixen zusammen mit dem Titel „Fülle mir das letzte Glas“ auf. Auch hier war der tosende Beifall der Beweis für die perfekten Darbietungen. Auch die Tatsache, dass während der Auftritte andächtige Ruhe herrschte zeigte, dass das Publikum die musikalischen Genüsse in sich aufsog. Dazu trug auch bei, dass wie am ersten Tag auf das Bedienen während der Musikbeiträge verzichtet wurde. Dann durfte zu den Gassenhauern von Raffaele & Band kräftig das Tanzbein geschwungen werden, wovon auch intensiv Gebrauch gemacht wurde. Das Festzelt verwandelte sich in eine richtige Partyzone. Ruhiger ging es am letzten Veranstaltungstag zu. Im Festzelt wurde ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, den Pfarrer i.R. Steffen Haselbach von der evangelischen Kirche und der katholische Diakon Raimund Abele zelebrierten. Musikalisch wurde der Gottesdienst mitgestaltet vom Posaunenchor Flinsbach unter der Leitung von Hartmut Zimmermann, dem evangelischen Kirchenchor Asbach und dem katholischen Kirchenchor Bargen, dirigiert von Kristian Kimmel. Am Nachmittag spielten noch die Helmstadter Musikanten mit zünftigen Weisen zur Unterhaltung auf. Das Zelt war an allen drei Tagen berstend voll, was zeigte, dass die richtige Auswahl getroffen worden war. Auch das Essensangebot mit den traditionellen Schlachtfestgerichten sowie Kaffee und Kuchen mundete. Auch der eingerichtete Barbetrieb war gut frequentiert. So konnten die Besucherinnen und Besucher zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken den Nachhausweg antreten. Sie werden sicher auch beim Schlachtfest 2026 wieder am Start sein.

Jubiläumsschlachtfest

„Dä Engelhouf“ singt, tanzt und musiziert endlich wieder.

30. Auflage des MGV-Schlachtfestes mit buntem Programm –
Jubiläumsparty am Samstag

Helmstadt-Bargen (oh)

 Das traditionelle Schlachtfest des MGV Eintracht Bargen findet dieses Jahr bereits zum 30. Mal statt. Gleichzeitig soll das Schlachtfest auch der krönende Abschluss des 50jährigen Dirigentenjubiläums von Friedemann Buhl in Bargen sein.

Die Verantwortlichen haben sich für die drei Tage vom 19. – 21. September wieder einiges einfallen lassen, um die zahlreichen Gäste auf dem Ingelheimer Hof zu begeistern. Kulinarisch bleiben die Sänger ihrer traditionellen Linie treu und so wird über die gesamte Veranstaltung hinweg beste Hausmannskost geboten. Schlachtplatten, Bratwürste und Schnitzel mit Kartoffelsalat oder Sauerkraut stehen auf der Speisekarte. Dabei ist dem MGV die Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten sehr wichtig. So erfolgt seit vielen Jahren die Aufzucht der Schweine in der Region, die Schlachtung sowie die „Verwurstelung” durch die bekannte Waibstadter Metzgerei Baumeister, und das Brot wird vor Ort durch die Familie Laible gebacken.

Musikalisch wird ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Am Freitag, den 19.09.2025 werden ab 19:30 Uhr 6 befreundete Chöre die Veranstaltung mit einem Freundschaftssingen in lockerer Atmosphäre eröffnen. Das chorinteressierte Publikum ist hierzu herzlich eingeladen – Bewirtung beginnt bereits ab 18:00 Uhr. Der Abend kann gemütlich in der Sänger-Bar beendet werden.

Am Samstag beginnt das Schlachtplattenessen ebenfalls ab 18:00 Uhr, sodass jeder ausreichend die Möglichkeit hat, sich vor dem Höhepunkt des Abends mit Hausmacher- Spezialitäten zu stärken.

Denn ab ca. 19:30 Uhr wird die Bühne für „Friedemann`s Jubiläumsparty“ freigemacht. Zunächst werden seine ehemaligen Chöre aus Epfenbach (Tonspur), Mosbach (Harmonixen und Troubadix), sowie der speziell zu seinem Jubiläum gegründete Bargener Frauenchor (Frauenklang im MännerXsang), das Publikum gesanglich auf die anschließende Tanzparty einstimmen.

Bei freiem Eintritt sorgen dann ab 21:30 Uhr die bekannte Epfenbacher Formation „RAFFAELE & BAND“ für Tanz- und Partystimmung.

Mit bekannten internationalen Rock-, Pop- und Oldie-Hits wird auf dem „Engelhouf wieder ausgiebig getanzt und gefeiert“. Eine gut bestückte Bar rundet das Getränkeangebot an diesem Abend ab.

Traditionell beginnt der Sonntag um 10:15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, welcher von den Kirchenchören Bargen/Asbach und dem Posaunenchor Flinsbach umrahmt wird. Diesmal ab 13.30 Uhr werden unsere Freunde der Helmstadter Musikanten für unsere Gäste musizieren, und so die Veranstaltung musikalisch in idealer Weise abrunden.

Also bereits vormerken:

  1. – 21.09.2025 „Schlachtfest uff`m Engelhouf!”